Comeback

 

Nach nur kurzer Zeit des Lockdowns in Österreich hat sich schon gezeigt, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Wirtschaft scheinbar nur von der Hand-in-den-Mund leben.

Alle und jeder fühlten sich von der Pleite bedroht, keiner hat Rücklagen um auch nur ein paar Wochen durchzutauchen und dann mit voller Kraft wieder durchzustarten. Erschreckend.

Wirtschaftstreibende, Kulturschaffende und Dienstleister aller Art erweisen sich als Prekariat und nagen am Hungertuch, wir erleben eine HochZeit der Suderanten, selbst bei den vermeintlichen Krisengewinnlern.

 

Fast täglich werden zwar von der Regierung Hilfspakete geschnürt, aber scheinbar kommt die Hilfe nicht dort an, wo sie soll oder nur zögerlich.

Die Bürokratie hat sich Ärmelschoner übergezogen, der Amtsschimmel wiehert, die Banken verteidigen wie Dagobert Duck ihre Geldreserven gegen potentielle Kreditnehmer, und die Versicherungen stärken ihren Ruf, Prämien von ihren Kunden zur Absicherung etwaiger Risken zwar zu kassieren, aber im Schadensfall auf Wortklaubereien zu setzen und keine Entschädigung auszulassen.

Dabei geraten jene wirklich armutsgefährdeten Kleinstunternehmer, Alleinerzieher, Arbeitslose, Werkvertragstätige oder Leiharbeiter, die sich ohnehin nur von geringsten Einkommen und Honoraren finanzieren oder von Job zu Job hangeln, in eine die Existenz bedrohende Situation.

 

Halblustige AluhutTräger und sonstige VerschwörungsSpinner feuern aus allen Rohren gefährliche FakeNews ab und finden mit ihren Dummheiten der Extraklasse in einer verunsicherten Bevölkerung zum Teil einen von manchen Medien gut aufbereiteten Nährboden.

Es ist was faul im Land der Berge, das bis jetzt gut zugedeckt wurde mit Mozartkugeln, Lippizanern und Walzerseligkeit.

 

Insoferne ist die Corona-Katastrophe vielleicht eine große Chance, hier ohne Balken vor dem Kopf die Ärmeln aufzukrempeln, in die Hände zu spucken, sich wieder mächtig reinzuknien und das Bruttosozialprodukt zu steigern - das hat schon die Band Geier Sturzflug 1982 trefflich besungen!

 

Wenn Sie, lieber JT-Leser, eine tolle Idee haben zum Comeback und lustvollen Wiederaufbau des Handels, der Kunst jeder Art, der Dienstleistungen, der Produktion usw. dann schicken Sie uns doch Ihren Vorschlag bis Dienstag, 9. Juni 2020, per email an tampier@gmx.net unter dem Motto "Höhenflug".

Wir veröffentlichen Ihre Anregung gerne in dieser Rubrik.

Unter allen Einsendern verlosen wir ein Nature Box-BeautyPflegeSet plus einer Eucerin Anti-Age-Hyaluron-Filler Tagescrème LSF 30.

 

(JT Mai 2020)

Illustration: Pinterest

Der Weg zurück in die reale KunstBilderWelt

 

Die Zeit der „Bilder im Kopf“ und der digitalen FernGesellschaft neigt sich dem Ende entgegen.

Es gibt sie wieder zu betrachten – die „Bilder an der Wand“! Welch Freude!

 

Die Museen dürfen wieder öffnen, aber es gibt Spielregeln, die einzuhalten sind. Zehn Quadratmeter pro Besucher sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz sind Pflicht. Teilweise werden nicht alle Ausstellungsbereiche sofort geöffnet sein und an manchen Ausstellungsorten gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

 

Wir geben Ihnen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einen Überblick, was wann öffnet und bitten Sie auf den jeweiligen – hier nicht angeführten – Websites der Häuser auf individuelle Auskünfte zu achten. Nach und nach werden wir Sie über Details der Ausstellungen informieren.

 

Das Belvedere eröffnet das Untere Belvedere am 15. Mai mit der dort laufenden Schau "Into the Night. Die Avantgarde im Nachtcafé". Diese ist noch bis 1. Juni zu sehen und konnte nicht verlängert werden. Das Belvedere 21 soll am 1. Juni folgen, der Museumsbetrieb im Oberen Belvedere wird mit 1. Juli starten.

Am 15. Mai öffnen auch das Schloss Schönbrunn, das Sisi Museum mit Kaiserappartements und die Silberkammer in der Wiener Hofburg, das Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden. Ebenso das Volkskundemuseum, für den Museumsbesuch dort besteht bis 30. Juni freier Eintritt.

Am 20. Mai macht das Naturhistorische Museum (NHM) wieder auf. Zu sehen ist außer der Dauerausstellung das untere Geschoß, das unter anderem die Mineralogie, Meteorologie und nicht zuletzt die für kleine Besucher zentralen Dinosaurier umfasst. Bis zum 1. Juni ist auch die durch die CoronaSperre vorzeitig geschlossene Mondausstellung zu besichtigen.

Ab 21. Mai 2020 werden die beiden aktuellen Ausstellungen „The Cindy Sherman Effect“ sowie „Now. collected #9/#10“ im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien wiedereröffnet.

Ab 27. Mai kann man wieder die Ausstellungen "Hundertwasser-Schiele" und "Wien 1900. Aufbruch in die Moderne" sowie „Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglio und Johenning“ im Leopold Museum besuchen.

Noch vor dem Pfingstwochenende am 27. Mai öffnet auch die Albertina Wien. Somit können die Besucher am Karlsplatz die Eröffnungsausstellung der Albertina modern, "The Beginning. Kunst in Österreich 1945 bis 1980", erstmals sehen. Im Haupthaus werden die Ausstellungen zu Wilhelm Leibl sowie "Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel" verlängert.

Am Freitag, dem 29. Mai, sperren das Wien Museum Musa beim Rathaus, die Hermesvilla, die Kunsthalle Wien und das Architekturzentrum auf.

Das Kunsthistorische Museum (KHM) hat sich ab 30. Mai als "besondere Willkommens-Geste" für ein "pay as you wish"-Modell für den Juni entschieden, bei der jeder Besucher die Höhe des Eintrittspreises selbst bestimmen kann.

Am 31. Mai sind das Mozarthaus Vienna, das Kunsthaus Wien, das Jüdische Museum und das Haus der Musik für Besucher wieder zugänglich.

Am 1. Juni werden im Museum für Angewandte Kunst sämtliche aktuellen Sonderausstellungen wieder geöffnet. Mitte Juni folgt die Öffnung der Ausstellung "Raimund Abraham. Angles and Angels. Zeichnungen Modelle Prototypen“. Auch das MAK Design Lab wird wieder zugänglich sein. Ebenfalls Mitte Juni startet ein Zyklus von Pop-up-Ausstellungen zum Thema "Creative Climate Care". Die übrigen Sammlungsräume öffnen am 1. Juli.

Das Mumok - Museum moderner Kunst wird am 17. Juni wieder aufsperren. Die Laufzeiten der Ausstellungen "Gelebt" von Ingeborg Strobl und "Steve Reinke. Butter" werden bis in den Herbst/Winter hinein verlängert, ebenso wie "James Coleman. Lapsus Exlosure", "Objects Recognized in Flashes" und "Im Raum die Zeit lesen. Moderne im mumok 1910 bis 1955". Die Eröffnung der Ausstellungstrilogie zu Andy Warhol wird auf Ende September verschoben.

Im Technischen Museum gibt es zunächst nur an Wochenenden und Feiertagen Publikumsbetrieb. Der reguläre Betrieb wird mit 1. Juli angestrebt.

Das Haus der Geschichte Österreich sperrt am 1. Juli wieder auf, das Weltmuseum am 2. Juli. Das Theatermuseum erst am 1. Oktober.

 

Weitere Informationen zu den Wiener Museen finden Sie unter https://www.wien.info/de/sightseeing/museen-ausstellungen/kunst-erwacht  

 

Schloss Esterhazy, Burg Forchtenstein und Schloss Lackenbach im Burgenland öffnen am 16. Mai ihre Pforten.

Am 20. Mai machen das Museum Linaunig in Neuhaus und das Werner Berg Museum in Kärnten in Bleiburg wieder auf. Das Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal, Archäologischer Park Magdalensberg und Römermuseum Teurnia eröffnen am 30. Mai, ebenso wie das Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt.

Die großen Museen in Niederösterreich sind erst ab 1. Juli wieder zu besichtigen, darunter das Museum Gugging, das Arnulf Rainer Museum in Baden, das Egon-Schiele-Museum in Tulln, das Nitsch-Museum in Mistelbach, sowie in Krems die Kunsthalle, das Karikaturmuseum, die Landesgalerie Niederösterreich und das Forum Frohner.

Bereits am 16. Mai sperrt das Schlossmuseum Linz wieder auf, am 2. Juni öffnet das Lentos seine Pforten. Der Besuch des Ars Electronica Center ist bis auf weiteres nicht möglich.

Den Anfang in Salzburg machen Neue Residenz und DomQuartier am 16. Mai. Am 1. Juni öffnet das Haus der Natur. Das Museum der Moderne Mönchsberg und Rupertinum sperren am 20. Juni wieder auf. Am 29. Mai ist die Festung Hohensalzburg wieder zu besichtigen.   

Das steirische Universalmuseum Joannum beginnt mit der Wiedereröffnung am 18.5. mit dem Skulpturenpark in Premstätten und dem Park des Schlosses Eggenberg. Die Museen öffnen dann ab

1. Juli wieder ihre Tore. Das Künstlerhaus Graz sperrt am 19. Mai wieder auf, die Kunsthalle Graz am 20. Mai. Das FRida & freD Kindermuseum in Graz plant die Wiedereröffnung für 25. Juni.

Das Zeughaus in Innsbruck und das Ferdinandeum sind 20. Mai wieder zugänglich, Schloss Ambras ab 2. Juli.

Am 4. Juni sperrt das Vorarlberg Museum in Bregenz wieder auf, ebenso wie das Jüdische Museum in Hohenems, tags darauf das Kunsthaus Bregenz.

 

Wer sich noch nicht in die Ausstellungen traut, weil ihm die Pandemie noch zu real ist, der kann nach wie vor gerne in seinem Elfenbeinturm sitzen und auf das digitale Angebot der Museen zurückgreifen!

 

(JT Mai 2020)

Illustration: Pinterest

Der CoronaGruß

 

Wie man einander begrüßen sollte, haben wir alle schon als kleine Kinder gelernt.

Der Knigge gab es vor – ohne zu wissen, dass wir einst von einer Pandemie heimgesucht werden, die uns wegen eines tödlichen Virus' Händeschütteln, Handküsse, BussiBussi, Umarmungen und Schulterklopfen unmöglich macht.

Auch das neuseeländische Nasenreiben, der Hongi, das Begrüßungsritual der Māori, oder der Nasenkuss der Inuit-Völker gehen gar nicht ob der großen Nähe.

 

Aber wie sagt man nun Servus, Guten Tag, Grüß Gott, Ciao oder Salut mit MundNasenSchutzmaske und BabyelefantenAbstand?

Wir müssen Corona die Stirn bieten! Der AugenBlick zählt! Wir können ja noch zwinkern und mit den Augen lächeln.

Und wir bedienen uns an anderen Grußgesten, zum Beispiel am Namaste aus Indien (bei der Ausübung der Geste werden üblicherweise die Innenhandflächen zusammengeführt, in Nähe des Herzens an die Brust gelegt und der Kopf leicht gebeugt), dem Wai aus Thailand (besteht aus einem Aneinanderlegen der Handflächen, die den Körper irgendwo zwischen Oberkörper und Kopf leicht berühren. Je höher die Hände gehalten werden, umso höher ist der Respekt oder die Höflichkeit der ausführenden gegenüber der empfangenden Person) oder der höflichen Verbeugung der Japaner (beim Verbeugen muss der Rücken gestreckt sein).

Winken geht natürlich auch, ob königlich wie die Queen oder ungestüm. Und angedeutete Luftbussis schicken.

Reden haben wir ja außerdem auch nicht verlernt – wobei ein wenig nuschelt man schon mit dem ungewohnten Ding vorm Mund …

 

Fotos: Pinterest

Die Zeit ohne Schnitzel, Erdäpfelsalat & Krügerl hat ein Ende

Der Startschuss für die Gastronomie fällt am 15. Mai 2020. 

Um die Wirte bestmöglich beim Wiederhochfahren ihrer Schänken zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein 500 Millionen Euro Wirtshauspaket geschnürt, das steuerliche und bürokratische Entlastungen enthält, damit unser Stammbeisl auch nach der Corona-Dürrezeit für uns dasein kann und uns mit Leberknödelsuppe, Schweinsbraten und Kaiserschmarrn versorgt!

Vielleicht wird es zumindest in naher Zukunft nicht mehr ganz so gemütlich sein, wie wir es gewohnt waren, aber was ist schon wie vor dem Angriff der Massenvernichtungswaffe namens CoVid-19?      Hier ein Auszug der Vorschriften, die wir einhalten müssen und für die die Gastwirte verantwortlich zeichnen, d.h. deren Anweisungen ist Folge zu leisten.

Bei Anzeichen von Krankheit heißt es, auch bei getroffenen Verabredungen zu Hause zu bleiben.
Mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Personen 
außerhalb der eigenen Besuchergruppe (max. 4 Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen im gemeinsamen Haushalt) ist verpflichtend.
Ein
Mund-Nasen-Schutz beim Betreten, Verlassen und im Lokalinneren abseits des Tisches ist zu tragen, wenn man z.B. das WC aufsucht. Nach Möglichkeit sollte ein Tisch reserviert und die Rechnung kontaktlos, vorzugsweise mit Karte, bezahlt werden.
Auf Händeschütteln und Umarmungen ist ausnahmslos zu verzichten.
Hände sind mit bereit gestellten Mitteln zu desinfizieren.

Wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung. Halten wir – Gäste wie auch Gastgeber – uns an die vorgegebenen Leitlinien, steht der sicheren Gastfreundschaft in Österreich nichts im Wege. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Restaurant, Beisl oder Café im Vorfeld schon nach den Öffnungszeiten und individuellen Vorschriften und machen Sie sich damit vertraut, dass es derzeit kein Flucht-Stehachterl an der Theke geben kann!

Leider wird nicht alles so sein wie früher, aber das „Living in a Ghost Town“ *) ist vorbei!

Weitere Infos unter https://www.sichere-gastfreundschaft.at/                                                        Illustration by Gil Elvgren, *) Song von The Rolling Stones

Mit dem Finger auf der Landkarte -

Reisen in der Corontäne

 

Die Schotten sind dicht. Die Flieger sind am Boden. Die Grenzen sind gesperrt. Hotels haben noch zu. Aufgrund der globalen Ausbreitung des Coronavirus gelten derzeit Reisewarnungen für einen Großteil der Welt – Details unter https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/

Und sollte man es doch irgendwohin schaffen und wieder zurück, dann droht die Quarantäne, siehe unter https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=314A5A707A4547684D55733D

Es fährt quasi ein Zug nach Nirgendwo (1). Zumindest was das Ausland betrifft.

 

Man kann zwar mit Mark Forster „Es gibt hundertvierundneunzig Länder, ich will jedes davon sehen. Die ganze Welt voll Abenteuer, will so viel wie's geht erleben“ trällern, aber eigentlich trifft mehr Sido's Songzeile „In einem schwarzen Fotoalbum mit 'nem silbernen Knopf bewahr' ich alle diese Bilder im Kopf“ zu. Die wahren Abenteuer sind ja bekanntlich laut André Heller im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo.

Fernschweifen darf man natürlich, so viel man will. Träumen wird man ja noch dürfen …

 

Aber, warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah! Sommer in Österreich wird propagiert. Die Bundesregierung rät dringend dazu um der darniederliegenden Tourismuswirtschaft wieder auf die Beine zu helfen.

Kein Problem, wir wollten eh schon immer unser eigenes Land erkunden, also Urlaub machen in HaWei statt auf Hawaii flanieren (2), am Baggerteich statt an der Costa Smeralda dem Plätschern der Wellen lauschen und in Dahamas statt auf den Bahamas relaxen.

Manche kennen ja die Playa de Palma besser als unsere glasklare SeenWelt oder haben schon den Mount Everest bestiegen, waren aber nie in den heimischen Bergen.

 

Das Problem dabei ist, dass der inländische Gast oft nicht ganz so gern gesehen scheint bei den einheimischen Unterkunftsgebern. So mancher Reisewillige hat sich schon in den Hotels eine Abfuhr geholt, als er frohen Mutes seinen Sommerurlaub buchen wollte – man warte noch auf die deutschen Gäste (dürfen wahrscheinlich ab dem 15. Juni einreisen) und könne daher keine Reservierungen entgegennehmen …! Hochnäsigkeit kommt vor dem Fall. Auf der anderen Seite: wer will schon freiwillig nach Ischgl & Co?

 

Gott sei Dank gibt es aber ganz viele inländischen Ziele, wo die Sommerfrischler aus dem eigenen Land herzlichst willkommen sind.

Wenn auch noch niemand so ganz genau weiß, wie der Urlaub mit Maske und Wegwerfhandschuhen sich heuer gestalten wird.

Wo auch immer man hinfährt, sollte man sich aber ganz genau die Stornobedingungen anschauen, denn das Virus kann jeder Planung noch einen Strich durch die Rechnung machen.

 

Zum Reisen braucht man Geld. Die Kaufkraft vieler Arbeitsloser und Kurzarbeiter ist aber zurzeit ziemlich weg und Not macht bekanntlich erfinderisch. Für viele heißt es, die Ferien auf Daheim-Modus umzustellen. Auf Reisen zu gehen, ohne das Heim zu verlassen. Einen Urlaub an der Costa Couch, in Gartonien, auf Balkonien, in Terrassien oder am Fensterbankerl kann man sich aber auch sehr schön machen! Tipps dazu liefert Just Tampier!

 

Irgendwann geht es aber wieder los mit dem Wandervögel-Dasein und wir können über unsere Grenzen hinaus! Wir zeigen Ihnen daher peu-à-peu die UrlaubsTrends der kommenden Saisonen, denn Planungszeit bedeutet Vorfreude!

 

Illustration by Gil Elvgren. 1- Songtext von Christian Anders, 2- HaWei = Hadersdorf-Weidlingau

Schnipp Schnapp, Haare ab!

 

Unser Krisen-Struwwelpeter-Dasein hat seit dem 2. Mai ein Ende – so man denn einen Termin beim Friseur seines Vertrauens ergattern konnte!

 

Obwohl wir in den letzten Wochen vor lauter anderen Lebensnotwendigkeiten kein wirkliches Bewusstsein für unser Styling hatten, hat der Blick in den Spiegel bei vielen spitze Schreie ausgelöst.

KurzhaarSchnitte wuchsen aus und ließen sich nicht mehr niederbügeln, im Nacken kringelte sich so manche Männer-Quarantäne-Mähne, graue Haare wurden sichtbar und der Nachwuchs war auch nicht ohne.

Das alles ist zwar nicht gefährlich, aber auch nicht vorteilhaft, wenn man ab nun wieder unter Leute geht bzw. bei Videokonferenzen und -telefonie. Nur – den anderen ging es ja auch nicht besser.

 

Die Friseure dürfen nun ihre Salons wieder für Kunden öffnen und Schöpfe waschen, schneiden, föhnen, färben. Natürlich ist nichts mehr so bequem und erholsam wie früher, denn strengste Sicherheitsmaßnahmen sind verordnet.

Sofort nach Eintritt in die Geschäfte müssen Hände gewaschen oder desinfiziert werden. Kunden sowie Friseure müssen Mundschutz tragen. Es dürfen nur Einweg-Schneidemäntel verwendet werden. Zwischen den einzelnen Kunden muss 1 Meter Abstand im Warteraum, beim Haarewaschen und beim Frisieren eingehalten werden. Friseure brauchen Handschuhe und bei manchen Arbeiten Schutzvisiere, Arbeitsmaterialien müssen nach jedem Termin desinfiziert werden.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Haarkünstler nach individuellen Vorschriften des Salons!

 

Wer schön sein will, muss leiden, das ist eine ganz alte Geschichte!

Illustration: Pinterest

Alle frei macht der Mai – Österreich sperrt auf

 

Ab dem 1. Mai beginnt unser Weg zurück aus Quarantänien. Unsere FrühlingsHaft endet!

Das Leben ist zum Teil aus den Fugen geraten – so wie wir, wenn wir unser Hüftgold anschauen, das sich in den letzten Wochen bei den meisten, die zuhause waren, gebildet hat.

Nun ist Schluss mit der Verwahrlosung in der Jogginghose und der herabgekommenen Eleganz!

Lassen wir also die StoppTaste los, drücken wir auf Restart und spielen wir auf Business as unusual.

 

Die Welt von gestern existiert nicht mehr, sie ist verschwunden, wir müssen unsere neue Welt entdecken und ihre Normalität akzeptieren, sonst wird’s nicht funktionieren. Es geht nur schrittweise vorwärts, aber es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.

Der beste Schutz für uns und unsere Mitmenschen ist weiterhin die Eigenverantwortung mit Abstand halten (so groß wie ein Babyelefant – wir fragen uns, was kann ein so herziges Tier für das Social Distancing?!), Hände waschen und desinfizieren und Mund-Nasen-Schutz tragen.

Bitte halten Sie sich auch unbedingt an die individuellen Vorgaben der Betriebe und setzen Sie Prioritäten.

 

Wir dürfen ab 1. Mai wieder Menschen treffen, die nicht mit uns in einem Haushalt leben. Erlaubt sind Zusammenkünfte bis zu 10 Personen, für Begräbnisse bis zu 30 Personen. Es entfällt das Betretungsverbot von Outdoor-Sportanlagen für Einzelsportarten.

Am 2. Mai öffnen wieder alle Geschäfte und Friseure (die Schlurf- und Nachwuchs-Zeit hat ein Ende!), Masseure, Kosmetiker und Hand- und Fußpfleger.

Ab 4. Mai beginnen die Vorbereitungen der Matura und Lehrabschlussprüfungen.

Ab 18. Mai starten Volksschulen, Neue Mittelschulen, AHS Unterstufen, Sonderschulen und Deutschförderklassen und ab 3. Juni alle Klassen der Sekundarstufe II und Polytechnischen Schule.

Ab 15. Mai können Museen und Ausstellungen öffnen und Gottesdienste können wieder stattfinden.

Ebenfalls ab 15. Mai öffnet die Gastronomie (mit Sitz-/Tischmanagement und Reservierungspflicht) – die Durststrecke für Gäste und Wirte hat ein Ende.

Ab 29. Mai können die Hotels und Beherbergungsbetriebe aufsperren, sowie Schwimmbäder, Indoor-Freizeitanlagen wie Fitnessstudios und Sehenswürdigkeiten.

Alle Regelungen finden Sie unter https://www.oesterreich.gv.at/

 

Rechtzeitig vor dem Muttertag am 10. Mai wird auch das Besuchsverbot in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen gelockert werden, Kontakte von Angesicht zu Angesicht sollen möglich werden.

 

Das Virus fegt natürlich noch immer über die Welt und rafft Menschen dahin – wir sind noch lange nicht in Sicherheit, aber wir haben es in Österreich in der Hand, ob es langsam bergauf oder steil bergab geht.

Illustrationen: Pinterest, Envisioning the American Dream

HochZeit für Populisten

 

Die Krot, die wir gerade zu schlucken haben, ist schwere Kost und liegt allen im Magen – fast allen! Im Fahrwasser der Corona-Krise agiert so mancher Staatsmann mehr als seltsam und macht vor keiner Fragwürdigkeit halt. Den Populisten schlägt die Stunde.

Die Welt von gestern existiert nicht mehr, ein kugeliges MonsterVirus hat uns zu einer Vollbremsung gezwungen – nicht überall, denn so mancher Jonny Controletti, als Politiker getarnt, hält sein Volk nicht mit Zuversicht an der Hand, sondern bremst es noch zusätzlich aus mit Fake News der schlimmsten Art.

 

The Liar tweets tonight“ lebensgefährlichen Unsinn wie das Einspritzen von Desinfektionsmittel in menschliche Körper zur Vernichtung des „chinesischen Virus, der aus Europa nach Amerika kam" - Kabarettist Roy Zimmerman hat den Evergreen "The Lion Sleeps Tonight" umgedichtet, gemeint mit

Liar ist der amerikanische Präsident Donald Trump, der es geschafft hat, dass die USA bei den Corona-Infektionen und -Todesfällen an erster Stelle weltweit liegen, „America First“ halt, wie er es immer wollte.

In Großbritannien hat Premierminister Boris Johnson solange auf die Herdenimmunität gesetzt, bis er selbst mit Covid-19 auf der Intensivstation landete und seinen Beitrag leistete, da war es aber schon zu spät für seine Untertanen.

In Ungarn hat sich Viktor Orbán mit Druck eine Corona-Diktatur ohne Ablaufdatum geschaffen, als Viktator kann er sich nun aufführen, wie er will und die ganze Schuld seinem größten Feind George Soros in die Schuhe schieben.

Weißrusslands Despoten-Präsident Alexander Lukaschenko stellt sich in der Coronavirus-Pandemie unbeirrbar gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und nennt den globalen Umgang mit Corona eine Psychose.

Recep Tayyip Erdoğan, der türkische Möchtegern-Sultan, hat überhaupt behauptet, dass Türken kein Corona bekommen können. Vermutlich sind die vielen erkrankten Menschen in der Türkei Kurden oder Anhänger der Gülen Bewegung, auf jeden Fall nicht seine Freunde.

Längst ist Brasilien das Land mit den meisten Corona-Infizierten in ganz Südamerika. Präsident Jair Messias Bolsonaro verharmlost das Virus und kritisiert die Ausgangssperren, die Gouverneure der brasilianischen Bundesstaaten in ihrer Not verhängt haben.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

 

Echt gruselig, was sich also mancherorts abspielt, während in Österreich die türkis-grüne Regierung ziemlich unaufgeregt ihren Kurs zum Schutz der Bevölkerung verfolgt. Dass Opposition, Wirtschaft, Verfassungsrechtler und so mancher uneinsichtiger Bürger nicht mit allen getroffenen Vorsichtsmaßnahmen einverstanden sind, liegt auf der Hand. Aber Kurz & Co. haben die Weisheit in dieser Ausnahmesituation auch nicht mit Löffeln gefressen - wie sonst auch niemand! Es ist gscheiter, einmal mehr vorsichtig zu sein, als hinterher zu jammern, hätten wir doch ...

Die Einschränkungen hierzulande sind daher allemal besser, als wären die Menschen Versuchskaninchen von beratungsresistenten Allmachtsfantasierenden. Die Statistik zeigt, dass unser Land, trotz vieler bedauerlicher Erkrankungen und Todesfällen, auf einem guten Weg ist.

 

Außerdem: niemand hat seine Eigenverantwortung in der Wahlzelle abgegeben!

Also: Maske aufsetzen, Wegwerfhandschuhe anziehen, Abstand halten, soweit möglich zuhause bleiben, Kontakte meiden, auch wenn immer mehr Freiheiten sich durch Geschäftsöffnungen etc. ergeben.

So schaffen wir das.

Illustration: Sally Edelstein Collage

Wir sind alle auf Corona …

… positiv, negativ oder nicht getestet

 

Es gibt zur Zeit nur ein Thema: Corona, Corona, Corona. Alle, wirklich alle, sind von den Beschränkungen, verursacht durch dieses tödliche Virus, betroffen, niemand bleibt verschont.

Die Gesellschaft ist lahm gelegt, ist quasi „on hold“, und lebt nach dem Motto „My Home is my Castle“ eingeschlossen in den eigenen vier Wänden, wo man wohnhaft in WohnHaft ist. HomeOffice, HomeSchooling, HomePrison, HomeIrgendwas. Welch trügerisches CoronaCocooning. Wir sind angewiesen auf die Systemrelevanten, die das Werkel für uns am Laufen halten.

 

Unsere Welt ist aus den Fugen geraten, jegliche Routine ist futsch, wir führen ein Leben auf Distanz, Tuchfühlung gibt es nur mit den Liebsten, die mit uns in einem Haushalt leben, wenn wir das Glück haben, kein Single, egal in welchem Alter, zu sein. Die Handys glühen.

 

Der Sport pausiert. Das ist gut, denn lassen Sie den Berg ruhen, auch wenn er ruft! Gehen oder laufen Sie lieber nur eine Runde um den Häuserblock – und umrunden Sie andere mit Sicherheitsabstand, sollten Sie jemandem begegnen. Noch besser ist es, wenn Sie Ihrem Bewegungsdrang beim Wohnungsputz oder beim Aufräumkampf gegen Glumperthorten nachgeben oder wild zur Lieblingsmusik abshaken bzw. zu einem der zahlreichen WebVideos Ihre Körperübungen machen, damit Sie durch die vielen gebunkerten Nudeln, die Sie ja in welcher Zubereitungsform auch immer essen, nicht zur „nudeldicken Dirn“ werden.

 

Natürlich können Sie, sollten Sie neben der Arbeit, die Sie nun vielleicht daheim erbringen müssen, so Sie hoffentlich noch einen Arbeitsplatz haben, oder der Betreuung der Schulaufgaben Ihrer Kinder, übrige Zeit haben und nicht zu erschöpft sein, stricken, basteln, renovieren, reparieren, lesen, backen, kochen.

Aber nicht jeder hat das Zeug zum Haubenkoch, zum Yogi oder Heimwerker. Das ist auch keine Schande! Gepflegte Langeweile kann auch ein Segen sein, ein Runterkommen vom sonstigem StressDasein. Es tut gut, auch einmal nur Löcher in die Luft zu starren um das Hirn runterzufahren.

Trotzdem sollten Sie im „Hausarrest“ nicht dahinsumpern, suchen Sie sich irgendeine kreative Tätigkeit, denn die Dauer dieser lähmenden Situation kann keiner abschätzen. Und pflegen Sie sich, machen Sie sich schön, verlieren Sie nicht Ihre Würde im Jogginganzug (frei nach Karl Lagerfeld).

 

Manche sind durch die Isolation schon depressiv oder aggressiv und ziemlich von der (Klo)Rolle.

Es gibt jetzt ein Licht, besser ein Funserl, am Horizont, denn die ersten Geschäfte dürfen wieder öffnen, aber mit angezogener Handbremse und wir dürfen Sie nur unter Wahrung von Abstand und mit einer Gesichtsmaske betreten.

Es ist aber vielleicht nur eine Illusion, zu glauben, dass jetzt alle in die Geschäfte – außer in die Gärtnereien und Baumärkte – rennen werden um neue Dinge zu kaufen, denn ehrlich, was hat man denn vermisst in den letzten Wochen? Im Prinzip nur die Sicherheit, dass einen die Krankheit nicht erwischt, aber die ist noch immer nicht gegeben.

Unser Wertekatalog wurde neu geordnet. Wir jammern auf hohem Niveau. Wir müssen keinen Hunger leiden und Entbehrungen fühlen wir nur, weil uns die Freunde und die Familie fehlen. Unsere täglichen Einkäufe erledigen wir in den Lebensmittel- und Drogeriemärkten sowie online. 

Was uns wirklich fehlt, ist die Freiheit, tun und lassen zu können, was, wo und wie auch immer. Denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein - sang 1979 schon der unvergessliche Georg Danzer.

 

Wir müssen abwarten, was das, wenn auch langsame, Hochkatapultieren der Wirtschaft mit sich bringt. Es ist ein Seiltanz mit verbundenen Augen, ohne Spielanleitung. Die persönliche Gefahrenlage bleibt.

 

Wir wollen bitte wieder analog leben!

Illustrationen: Gil Elvgren, Pinterest, Paul Cernia

Wer jetzt wirklich wichtig ist

 

Im Gegensatz zu den Wichtigtuern und Möchtegerns sieht man in der jetzigen GesundheitsKrise ganz genau, wen wir wirklich zum Überleben brauchen - sicher nicht die Bussi-Bussi-Gesellschaft, sondern diejenigen, die unser Land am Laufen halten.

 

Während die meisten von uns eine (ein)geschlossene Gesellschaft bilden und ein Leben in Vollbremsung und ohne Tuchfühlung führen, müssen sie ran, die Grundpfeiler des Systems: die Krankenschwestern, Pflegekräfte, Ärzte, Sanitäter, Reinigungspersonal, Super- und DrogerieMarktmitarbeiter, Bäcker, Bauern, Trafikanten, Polizisten, Feuerwehrleute, Postler, Paket- und Essenslieferanten, Müllmänner, Öffilenker, Taxifahrer, Banker, Journalisten, Politiker und viele mehr.

 

Wir von Just Tampier sagen ein großes DANKESCHÖN an diese Systemerhalter, unsere Local Heroes, die unermüdlich für uns im Einsatz sind und ohne die unser Dasein gar nicht möglich wäre.

 

Illustrationen: Pinterest, Envisioning the American Dream

Money makes the World go round …*)

 

Während die Regierung dank ruhiger Navigation in einem Popularitätshoch durch die Krise segelt, beutelt der Sturm die von Existenzängsten geplagten Freiberufler, Einzel- und Kleinunternehmer gehörig durch. Es brennt da Huat“ sang einst schon Hubert von Goisern!

 

Die Stimmung bei den Kleinsten der Wirtschaft ist im Keller, denn sie haben meist einen Verdienstausfall von 100 %, aber dabei fortlaufende Kosten von 100 %.

Jetzt können sie eine Hilfe bei der Wirtschaftskammer beantragen unter https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html?shorturl=wkoat_haertefallfonds

für € 1.000 Soforthilfe und für ein Quartal bis zu insgesamt € 6.000, je nach Verdienstentgang. Das ist gut so, aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und wird wohl nicht für alle zum Überleben reichen … Hier ist Improvisation, Innovation und Verständnis von allen Beteiligten gefragt um gut über die Runden zu kommen. 

Die Regierung hat die Banken angewiesen, rasch, unbürokratisch und kulant zu handeln, denn ein Bankrott der Klein- und Mittelbetriebe muss verhindert werden. Ob da die Banken mitmachen, die Liquidität der Kleinen mit Überbrückungsfinanzierungen aufrecht zu erhalten, wird sich noch weisen. Hoffentlich sind sich die Banker ihrer Verantwortung bewusst und agieren nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit einem fiktiven Handschlag.

Irgendwann kommt nämlich die Zeit „danach“ und wenn man nur die großen Unternehmer und die Industrie unterstützt und die Kleinen ihrer finanziellen Bredouille überlässt, dann wird es eine fatale Nachspielzeit geben. 

Wir stellen uns das „spaßig“ vor, wenn wir zu einem Finanzdienstleister für eine Physiotherapie gehen müssen, die Energiewirtschaft unsere Klamotten ändert und putzt oder unsere Schuhe neu besohlt oder in den Bankfoyers unsere Füße pedikürt und uns die Haare geschnitten werden …

 

Aber auch den großen Betrieben fehlt das Geld und dem Heer der neuen Arbeitslosen sowieso.

Die Banken müssen sowohl für die Unternehmen als auch für die Privaten flexibel agieren und sich nicht hinter Ausflüchten und Ausreden ducken. 

Es heisst jetzt für alle, mit wohlwollendem Augenmaß zu agieren. 

 

Hier gibt es Infos zu Steuerstundungen und Kurzarbeit und zu Bestimmungen, wenn man seine Miete nicht mehr zahlen kann:

https://www.bmf.gv.at/public/informationen/informationen-coronavirus.html

https://www.wko.at/service/steuern/faq-zahlungserleichterungen-corona.html

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit

https://mietervereinigung.at/News/841/60160/Corona-Krise-Mietzinsminderung-bei-Wohnungen

 

Schützen wir, was zählt: das Leben und das Rückgrat unserer Gesellschaft - die Arbeitsplätze, die kleinen und kleinsten  Betriebe - und natürlich auch die größeren!

 

Illustration by Gil Elvgren

*) Song-Titel aus „Cabaret“, gesungen von Liza Minelli

Wichtige Adressen und Telefonnummer in Zeiten von CoVid19

 

In Zeiten der herrschenden Ausgangsbeschränkungen und Unsicherheit ist das Um und Auf, Notfallnummern, Emailadressen und Websites für allgemeine und spezielle Informationen

bei der Hand zu haben.

Wir haben für Sie – ohne Anspruch auf Vollständigkeit -

eine Auswahl an Hotlines und Adressen zusammen gestellt.

 

Tel. 1450 - Österreichisches Gesundheitstelefon für Verdachtsfälle und bei Symptomen

Tel. 0800/555 621 - Corona-Hotline der AGES für allgemeine Informationen

Tel. 144 – Rettung – nur in echten Notfällen

Tel. 0800 600 600 – Team Österreich

Tel. 142 - Telefonseelsorge

Tel. 01/4000 4001 - Angebot der Stadt Wien für Risikogruppen und Unterstützung bei Organisation des Alltags

Tel. 01/408 70 66 und 05/7722 – Frauennotruf und Frauenhäuser

Tel. 01/71719 – Frauennotruf der Stadt Wien

Tel. 0800 222 555 – Frauen-Helpline gegen Gewalt

www.haltdergewalt.at und www.frauenhelpline.at – Onlineberatung für von Gewalt betroffene Frauen

Tel. 01/585 3288 – Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie

Tel. 01/532 515 – Kinderschutzzentren Die Möwe

Tel. 147 – Rat auf Draht – Hilfe für Kinder und Jugendliche

Tel. 01/313 30 – Psychiatrische Soforthilfe rund um die Uhr

Tel. 0800 201 211 – VKI-Hotline zu rechtlichen Reisefragen

www.verbraucherschutzverein.at/Reisestorno-Corona-Virus – Verbraucherschutzverein bei Reisefragen

Tel. 05 90900-4352, email an infopoint_coronavirus@wko.at – WKO-Hotline für Unternehmer

www.ams.at/kurzarbeit – Information des AMS zur CoVid19 Kurzarbeit

https://ordensgemeinschaften.at – Kirchliche Angebote via Radio, Podcast, TV, Livestream

www.wien.gv.at/coronavirus – alle Infos zur Corona-Krise der Stadt Wien

www.wiko.at/coronaviruswww.wirtschaftsagentur.atwww.wkbg.atwww.waff.at – alle Infos zum Corona-Hilfspaket

Tel. 0800 2212 0080, www.jobundcorona.at – Arbeitsrecht und Corona

Tel. 01 4000 53000 - Corona-Sorgenhotline

Tel. 01/53 115-202 555 oder Email an kunstkultur@bkoes.gv.at - Info-Hotline zu Unterstützungsangeboten für Kunst- und Kulturschaffende

https://www.heldenhelfer.at/ - Anonyme und kostenlose Beratung von Psychotherapeuten für Handelsmitarbeiter

 

Im Störungsfall:

www.installateurfinder.at

https://www.meinaufsperrdienst.at/#/

https://elektroinnung-wien.at/

 

(Illustration: Pinterest) 

In Sachen Corona

 

Österreich befindet sich voll im Krisenmodus durch die Corona-Pandemie.

Unser Leben ändert sich damit gravierend und wir müssen unsere sozialen Kontakte für einige Wochen oder mehr vehement reduzieren – zum Wohle und Schutz für uns und unsere Mitmenschen,

besonders der hauptgefährdeten älteren Personen.

Dies ist zwar eine Situation für Fortgeschrittene und nicht für KrisenAnfänger, aber wir haben keine Zeit zum Langsamhineinwachsen!

 

Die Bundesregierung hat drastische Maßnahmen beschlossen und es ist absolut notwendig, sich strikt daran zu halten.

Schulen, Universitäten, Kindergärten, Kirchen, Kulturinstitutionen wie Museen, Kinos, Opernhäuser, Theater und Konzerthallen, Fitnessstudios, Geschäfte, Gastronomiebetriebe sind zu,

Sportveranstaltungen abgesagt und auch bei unbedingt notwendigen privatenTreffen ist allerallergrößte Vorsicht angeraten.

Es herrschen weitgehende Ausgangsbeschränkungen - bei Nichteinhaltung drohen Strafen.

Stay at Home!!!

Die lebensnotwendigen Geschäfte wie Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Trafiken, Tankstellen, HandyShops, Ärzte, Tierärzte, Banken und Postämter bleiben für die Versorgung der Bevölkerung offen.

 

Erkundigen Sie sich auf den jeweiligen Homepages von Geschäften und Veranstaltern, ob zukünftige Reisen, Ausstellungen, Vorführungen oder Turniere und ein Verkauf überhaupt stattfinden werden oder ob es Online-Dienste dafür gibt.

 

Wenn Sie einen Urlaub oder eine (Geschäfts)Reise geplant haben, dann sollten Sie sich gründlich informieren, ob Sie diese wirklich antreten dürfen - wegen etwaiger QuarantäneMaßnahmen und Grenzschließungen im Zielgebiet bzw. bei der Rückreise nach Österreich.

Weitere Informationen dazu unter https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/

 

Es gelten die grundsätzlichen, schon über die diversen Medien bekanntgegebenen Vorsichtsmaßnahmen: Hygiene, gründlich Hände waschen, keine Hände schütteln, nicht ins Gesicht greifen, auf Umarmungen und BussiBussi verzichten, einen Krisenvorrat an Lebensmitteln und Medikamenten anlegen (ohne in HamsterKäufe zu verfallen), soziale Kontakte soweit irgendwie möglich komplett einschränken, besonders auf Risikogruppen achten, etwaige Kontaktpersonen organisieren für den Fall der Erkrankung und nachfolgender Quarantäne.

 

Bei Corona-Symptomen auf keinen Fall in ein Krankenhaus oder zum Arzt gehen, sondern sofort die Hotline 1450 anrufen und auf weitere Anweisungen warten und diese auch befolgen.

 

Weitere und laufende Informationen finden Sie im TV und Radio unter https://orf.at/

und unter der Corona-Seite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz unter

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

und

des Bundesministerium für Inneres unter

https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=7438416C4E7762504B54413D

bzw.

des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten unter

https://www.bmeia.gv.at/

und auch bei der Stadt Wien unter https://www.wien.gv.at/gesundheit/coronavirus.html

 

Glauben Sie keine FakeNews oder an Verschwörungstheorien! Diese sind kein Kavaliersdelikt, sondern könnten Ihr Leben kosten.

 

Cocooning ist angesagt, wenn die Rollbalken runtergehen. Das Leben auf Sparflamme wird ein Stresstest für Beziehungen und Familien, zeigen Sie Solidarität und Verständnis.

Nützen Sie die HeimZeit für den Frühjahrsputz oder sonstigen Dinge, die Sie zuhause schon längst einmal erledigen wollten, aber nie Zeit dafür hatten. Lesen Sie die gehorteten Bücher, spielen Sie Gesellschaftsspiele.

 

Auf Dolce Vita müssen wir jetzt ohne Ausnahme verzichten.

Aber es kommt wieder die Gelegenheit für einen ShoppingBummel - wo Sie all die feinen Dinge, die Sie in unseren Rubriken erspähen, dann erstehen können! - für ein Outdoor-Sporterlebnis oder ein fröhliches Treffen mit Freunden im Stammbeisl. Meist können Sie sich dem Einkaufserlebnis in den diversen OnlineShops hingeben.

 

In diesem Sinne:

 

Möge die Gesundheit mit Ihnen sein!

Illustration by Gil Elvgren