Musikalisch durch den Wiener Advent

 

Am Samstag, den 1. Dezember 2018 beginnt die bereits 10. Auflage von „Der Musikalische Adventkalender“ - einst ersonnen von Friedl Preisl.

Das Grundkonzept des Festivals ist dabei unverändert, vom 1. bis zum 23. Dezember, vom 1. bis zum 23. Bezirk wird am jeweiligen Kalendertag im jeweiligen Bezirk gespielt. In der Hauptsache werden unkonventionelle KonzertOrte genutzt um möglichst unmittelbare Begegnungen zwischen Publikum und Künstlern zu ermöglichen in der stressigen Vorweihnachtszeit.

Die Eröffnungsgala im Porgy & Bess mit Turumtay & Zaric und den famosen Musikerinnen von Madame Baheux hat dabei programmatischen Charakter. Es geht beim Musikalischen Adventkalender um Wiener Musik (im Sinne von in Wien gemachter, in dieser Stadt kreativ betriebener Musik) und es geht um Weltmusik, um Wechselwirkungen und Dialoge zwischen diesen künstlerischen Polen, manchmal auch darüber hinaus.

 

Ein kultverdächtiger Termin ist am 17. Dezember, wenn die Die Strottern das Publikum im Schutzhaus am Heuberg beglücken. Spannend auch das Zusammentreffen von Zinq mit dem Schauspieler Johannes Silberschneider aka Johnny Silver am 20. Dezember im Vindobona. Der Nino aus Wien, spielt am 22. Dezember im kleinen Cafe Falk. Frühzeitige Kartensicherung ist zu empfehlen!

 

In jedem Fall wird der 10. Musikalische Adventkalender eine HochZeit der Musik!

Infos und Kartenreservierung unter Tel. 0676 512 9104 und www.wienerlied-und.at

(JT November 2018)

Illustration: Christmas Carolers, Pinterest

Rasante Verwechslungskomödie

 

In „Das Geheimnis der drei Tenöre“ entpuppt sich Ken Ludwig einmal mehr als Meister der rasanten Verwechslungskomödie. 30 Jahre nach seinem Welterfolg „Otello darf nicht platzen“ lässt er die weltberühmten Figuren noch einmal in einer neuen, völlig eigenständigen Komödie der Superlative auftreten. Das Gastspiel ist im Theater Center Forum in der Porzellangasse 50 im 9. Wiener Bezirk vom 23. November bis 31. Dezember 2108, täglich außer Sonntag und Montag um 19.30 Uhr zu sehen.

Weitere Informationen unter Tel. 01/310 4646 bzw. www.theatercenterforum.com

 

Unter der Regie von Marcus Strahl spielen Stephan Paryla-Raky, Gerhard Dorfer, Ben Marecek, Leila Strahl, Soffi Schweighofer, Eva-Christina Binder und Michael Duregger in Kostümen von Christine Zauchinger groß auf. Die Bühne ist von Martin Gesslbauer gestaltet und Elena Gertcheva hat die musikalische Leitung über.

Das Stück spielt in Paris in den 1930er Jahren. Eine Hotel-Suite, drei Tenöre, zwei Ehefrauen, drei „Liebschaften“ – und ein Olympiastadion voller Opernfans, die den Auftritt der Startenöre am Abend herbeisehnen. Was soll da schon schief gehen? Henry Saunders, Produzent des Abends, ist bester Dinge. Doch da hat er die Rechnung ohne den amourösen italienischen Superstar Tito Merelli und seine heißblütige Ehefrau Maria gemacht. Zwar sind es nur noch ein paar Stunden bis zur großen Premiere – doch loderndes Temperament, folgenschwere Verwechslungen, dramatische Eifersuchtsanfälle und stürmische Bettgeschichten sorgen dafür, dass die Redewendung „The Show must go on“ eine ganz neue Bedeutung bekommt.

 

Ein herrlicher Spaß!

(JT November 2018)

Fotos: Sam Madwar

Zauberhaft

 

Die Schöne und das Biest“ zählt zu den größten Erfolgen aus dem Hause Disney. Die deutschsprachige Inszenierung des renommierten Budapester Operetten- und Musicaltheaters gastiert mit der hinreißenden Liebesgeschichte vom 7. bis 18. November 2018 in Wien in der Stadthalle Halle F live auf der Bühne.

 

Das Musical besticht ebenso durch seine Zauberwelten wie durch die weltberühmte Musik aus der Feder Alan Menkens. Die liebevoll gestalteten Charaktere wie der charmante Kerzenleuchter Lumière, die aufgeregte Stehuhr Herr von Unruh und die resolute Teekanne Madame Pottine entführen das Publikum ab dem ersten Takt in eine fantastische Märchenwelt, der sich kein Zuschauer entziehen kann.

 

Ein Ensemble ausgezeichneter Solisten, phantasievolle Tanzeinlagen und eine Ausstattung mit prächtigen Kostümen und effektvollem Bühnenbild mit über 100 Beteiligten – 21 Musiker, 41 Darsteller, davon 15 Solisten, sowie Techniker und Crew – machen die Inszenierung zu einem prachtvollen Live-Erlebnis für das Publikum von Groß bis Klein. Ein unvergesslicher Abend für alle, die sich von der Magie einer der romantischsten Liebesgeschichten aller Zeiten verzaubern lassen möchten.  

 

Weitere Infos und Vorverkauf telefonisch über Stadthalle Wien: 01 7999979, sowie über Ö-Ticket ,

Tel. 0900/94 96 0 96, www.oeticket.com im Internet über www.die-schoene-und-das-biest-musical.de sowie über www.bb-promotion.com und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

(JT Oktober 2018)

Foto: Stefan Malzkorn

Silvester im Akzent

 

Publikumsliebling Andrea Eckert schlüpft am Silvesterabend um 19.30 Uhr im Theater Akzent in ihrem Programm „Damenwahl“ auf ihre ganz unnachahmliche Weise in die verschiedensten Rollen, sei es als die „Zersägte Dame“ oder als „Seeräuber Jenny“.

 

Himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt entlockt sie dem Publikum Tränen der Rührung und des Lachens, egal ob sie das auf Deutsch, Französisch, Englisch oder Jiddisch tut, egal ob sie französische Chansons oder Wienerlieder, Schlager oder Kurt Weill-Songs interpretiert.

Die Künstlerin bezaubert durch Hingabe und Intensität, mit der sie von den Höhen und Tiefen des Lebens singt, ihre wandlungsfähige Stimme zieht dabei alle in ihren Bann.

 

Der Kartenvorverkauf für den 31.12. läuft: 1040 Wien, Argentinierstraße 37 von Montag bis Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr

Karten Hotline: 01/501 65/3306 www.akzent.at

(JT September 2018)

Foto: Sabine Hauswirth, Illustration: Pinterest

Das Besondere an Weihnachten

 

Was ist das Besondere an Weihnachten? Sind´s die Menschen? Sind´s die Lichter? Oder einfach die Kekse, Geschenke und das gute Essen? Wer weiß das schon!

Julia Cencig und die Alpine Carolers laden am 15. Dezember 2018 um 19.30 Uhr mit dem Programm „Weihnachten heiter bis wolkig“ ins Theater Akzent ein zu einer besinnlichen Weihnachtsreise und machen sich auf die Suche nach dem Ursprung des Weihnachtszaubers.

 

Cencig - bekannt aus Theater, Film- und Fernsehen - liest Texte über Weihnachten, den Winter und Besinnlichkeit – mal ein Gedicht, mal eine Erzählung von Hirschhausen, Heidenreich, Morgenstern bis Rilke. Dabei wird sie von den Alpine Carolers - das erste Vokalquartett Österreichs, das internationale Weihnachtslieder in der Tradition der amerikanischen Caroling Groups zum Besten gibt - begleitet. Sie ergänzen das Programm mit musikalischen Weihnachtsklassikern von „Fröhliche Weihnacht“ bis „Feliz Navidad“.

 

Kartenvorverkauf: 1040 Wien, Argentinierstraße 37 von Montag bis Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Karten Hotline: 01/5011 65/13306, www.akzent.at

(JT September 2018)

Fotos: Archiv Theater Akzent, Illustration: Pinterest

Weihnachtsmärchen für Erwachsene

 

Peter Turrini ist einer der meistgespielten österreichischen Dramatiker. Mit seinem Stück „Josef und Maria“ - die Premiere ist am 11. Oktober 2018 – gastiert er wieder in Wien an den Kammerspielen. „Josef und Maria“ wurde in annähernd dreißig Sprachen übersetzt worden und wird weltweit gespielt.

Unter der Regie von Alexander Kubelka werden die großartigen Schauspieler Johannes Silberschneider und Ulli Maier aufgeigen.

 

Josef Pribil und Maria Patzak begegnen sich durch Zufall am Heiligen Abend im Personalraum eines großen Warenhauses. Nachdem Maria von der Familie ihres Sohnes explizit ausgeladen wurde und Josef überhaupt allein ist, verbringen sie diese Nacht gemeinsam und spenden sich gegenseitig Trost. Bis sich ein kleines Weihnachtswunder ereignet und die beiden im Winter eine Art zweiten Frühling erleben!

 

Der 71 Jahre alte Josef, der aushilfsweise für die Wach- und Schließgesellschaft arbeitet, geht mit seinen kommunistischen Thesen und seinem Versuch, den Leuten die Wahrheit zu verkaufen, allen auf die Nerven. Er ist der letzte Mohikaner der sozialen Gerechtigkeit, wie er sich selbst bezeichnet. Ein Übriggebliebener.

Und die 69jährige Maria, eine GelegenheitsPutzfrau, deren eigene Familie sie zu Weihnachten nicht mehr sehen will, weil es da nur Unfrieden gibt, wie die Schwiegertochter sagt, ist auch so eine Übriggebliebene.

Diese beiden Menschen mit Wiener Biographien und Idiom scheinen lokale Erscheinungen zu sein, aber etwas trägt sie weit über Wien hinaus - ihre Vereinsamung.

 

Einsame Menschen, vor allem zur Weihnachtszeit, gibt es leider überall.

Daher gehen wir ins Theater!

Weitere Infos unter: www.josefstadt.org

 

(JT September 2018)

Fotocredit: Jan Frankl, Illustration: Pinterest

A Swinging Christmas

 

Wenn die Tage schon ziemlich kurz sein werden und der Winter (vielleicht) Einzug gehalten hat

um uns das Frösteln zu lehren, dann lädt Karin Bachner's Pocket Big Band zum wärmenden Ohrenschmaus ein.

Schon Ella Fitzgerald, aus deren Repertoire die meisten Songs des Abends am 19. Dezember 2018 um 19.30 Uhr im Theater Akzent stammen, pflegte zur Weihnachtszeit „A Swinging Christmas“.

 

Karin Bachner, die 2006 mit dem Jazz Fest Wien Vocal Award ausgezeichnet wurde, feiert gemeinsam mit der österreichischen Big Band Legende Richard Oesterreicher die „First Lady of Jazz“. Songs von George & Ira Gershwin, Cole Porter, Irving Berlin sowie Christmas Classics des Great American Songbook verschmelzen mit Bearbeitungen österreichischer Traditionals zu einem vorweihnachtlichen Abend, der auf das Christkind einstimmt!

Lassen Sie es sich nicht entgehen, wenn die hochkarätigen Musikanten Ihnen die Adventszeit versüßen! They wish you a Swinging Christmas!

 

Kartenvorverkauf: 1040 Wien, Argentinierstraße 37, von Montag bis Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr. Karten Hotline: 01/501 65/13306. www.akzent.at

(JT September 2018)

Foto: Maria Frodl, Illustration by Albert Dorne

WeihnachtsMärchen

 

Der Herbst zieht bereits ins Land und im Nu steht auch schon wieder Weihnachten vor der Tür. Und die Weihnachtszeit wird heuer ganz traditionell mit dem Klassiker „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens am 8. Dezember 2018 um 20.00 Uhr in der Wiener Stadthalle eingeläutet.

 

Dickens' „Weihnachtsgeschichte“ ist eine sozialkritische Erzählung über den alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von drei Geistern heimgesucht wird und durch sie seine Menschlichkeit wiederentdeckt. In einer Zeit der Egozentrik, Ich-AGs und Smartphones kommt diese 1843 erstmals veröffentlichte Geschichte irritierend aktuell daher. Der Egomane Scrooge wirkt wie eine Blaupause des modernen Menschen. Er ist nicht interessiert daran, was gestern war, mit Familie und Vergangenheit hat er abgeschlossen. Zukunft und Nachwelt – egal. Sein eigenes Glück ist sein Maßstab aller Dinge. Ausgerechnet an Heiligabend zeigen die Geister ihm, was er in seiner verbohrten Fokussierung auf sein materielles Wohl alles verpasst im Leben.

 

Mit den beiden beliebten Münchner Tatort-Schauspielern Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl in Begleitung eines fünfköpfigen Streicherensembles ist das musikalische Bühnenmärchen ab Ende November 2018 in ausgewählten Städten in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zu erleben.

Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat gemeinsam mit dem Komponisten Libor Síma eine Bühnenfassung des Märchens geschaffen, die Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl wie auf den Leib geschneidert scheint. Sie erinnert in ihrer Ästhetik an alte Schwarzweißfilme und spielt mit Elementen literarischer Revuen.

 

Der Vorverkauf der Karten für den 8. Dezember läuft bereits. Tickets gibt es bei der Wiener Stadthalle, www.stadthalle.at,Tel. 01 79 999 79, bei  Wien Ticket: wien-ticket.at oder 01/ 588 85, bei

Ö-Ticket: www.oeticket.com oder 0900-9496096 (Euro 1,09/min inkl. MwSt) und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

(JT September 2018)

Foto: Stefan Nimmesgern

OpernKreise

 

Mit der Spielzeit 2018/19 startet das Opernhaus der Stadt Wien in seine dreizehnte Saison. Diese bringt 13 Premieren mit Werken voll Zauber und Emotion von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn Bartholdy, Jacques Offenbach und Maurice Ravel sowie Peter Iljitsch Tschaikowski und Leonard Bernstein mit sich.

 

Die Zahl 4 - laut Pythagoras „die Erzeugerin der Erzeugerin des Alls“ – wirkt dabei als strukturelle Klammer. Inspiriert von der Grafik Im Morgengrauen des Wiener Malers Herwig Zens, der für den Programmkatalog der Saison 2018/19 einige seiner Kunstwerke zur Verfügung stellte, sollen die kommenden vier Saisonen als Tagesablauf gegliedert werden: 2018 beginnt A priori „Im Morgengrau“, die Tagesmitte 2019 steht unter dem Motto In medias res und der Vorabend zeigt 2020, was De facto auf einer Bühne und im Leben alles möglich ist, bevor die vierte Saison nächtens Summa summarum den Schlusspunkt setzt.

Auch innerhalb der Saisonen spielt die 4 als „Zahl der Welt“ eine strukturierende Rolle; vier Themenkreise fassen die vorgestellten Produktionen zusammen. Die zukünftige Verzahnung der beiden Häuser, dem „Großen Haus“ Theater an der Wien und dem „Kleinen Haus“ Kammeroper, als Das Opernhaus der Stadt Wien sowie ihre ergänzende Wechselwirkung soll unterstrichen werden.

Der Zauberkreis stellt vier magische Opern Georg Friedrich Händels in seinen Mittelpunkt. Der Schillerkreis umfasst Opernwerke, die auf literarischen Vorlagen von Friedrich Schiller, dem „Dichter der Freiheit“, basieren. Der Weberkreis fokussiert ganz auf den „Erfinder“ der deutschen romantischen Oper, Carl Maria von Weber. Der Vierte Kreis wiederum beinhaltet vier Zweiheiten.

 

Das Theater an der Wien bietet für die Saison 2018/19 eine reichhaltige Auswahl an Abonnements und Zyklen an. Ab Mitte Juni läuft der Einzelkartenverkauf ausschließlich für die Vorstellungen bis 31. Dezember 2018 an den Vorverkaufsstellen (Tageskasse Theater an der Wien, Wien-Ticket Pavillon) sowie per Telefon und im Internet. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab 1. Jänner 2019 beginnt am 1. September 2018 um 10.00 Uhr. Im Onlineshop (auf der Website) beginnt der Einzelkarten-Vorverkauf jeweils einen Tag später.

 

Weitere Infos unter www.theater-wien.at

(JT Juni 2018)

Foto: Theater an der Wien/Herwig Zens

Die österreichischen Seelen in der Josefstadt und in den Kammerspielen

 

Direktor Herbert Föttinger stellt die Spielzeit 2018/19 für das Theater in der Josefstadt und die Kammerspiele der Josefstadt in den Fokus der Gedenkjahre 1918 bis 1938 und steuert einen österreichisch-literarischen Spielplan mit sieben Ur- und Erstaufführungen bei.

 

10 von 14 Premieren in der Josefstadt und in den Kammerspielen werden in der Saison 2018/19 aus österreichischer Feder stammen: Daniel Kehlmann, David Schalko, Daniel Glattauer, Peter Turrini und Stefan Vögel schreiben für die Josefstadt. Dazu aus dem 20. Jahrhundert: Arthur Schnitzler, Franz Werfel, Joseph Roth, Karl Kraus, Wolfgang Bauer - und Ferdinand Raimund, der im 19.Jahrhundert die österreichische Seele unter seine Lupe nahm.

Heimat, Flucht und plötzliche Fremdheit in bestehenden Verhältnissen sind dabei Themen, die uns - aus österreichischer Sicht - immer wieder bewegen werden.

Die Josefstadt bestätigt in der aktuellen Saison ihre hohe Produktivität in einem täglichen Spielbetrieb an zwei Häusern - ohne Sperrtage, ohne Vermietungen.

 

Am 6. September gelangt Kehlmann's „Die Reise der Verlorenen“ zur Uraufführung. Basierend auf dem Buch Voyage of the Damned von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts. Daniel Kehlmann erzählt in seinem dritten Auftragswerk für die Josefstadt eine Geschichte über Menschen auf der Flucht.

Ferdinand Raimund's „Der Bauer als Millionär“ am 13. Dezember kommt mit Michael Dangl als Fortunatus Wurzel sowie Julia Stemberger und Wolfgang Hübsch auf die Bühne.

Am 14. März wird „Jacobowsky und der Oberst“ von Franz Werfel aufgeführt. Als die Nazis Frankreich besetzen, muss der polnische Jude Jacobowsky wieder einmal fliehen. Erwin Steinhauer ist als Jacobowsky, Herbert Föttinger als Oberst und Pauline Knof als Marianne zu sehen. Janusz Kica inszeniert.

Filmschauspieler Johannes Silberschneider gibt in den Kammerspielen sein WienDebüt. In Peter Turrinis „Weihnachtsmärchen für Erwachsene“, im Stück „Josef und Maria“ wird er am 11. Oktober als Aushilfsnachtwächter auf Ulli Maier treffen.

Eine Kriminalkomödie rund um das perfekt geplante Verbrechen hat am 24. Jänner in den Kammerspielen Premiere: „Ladykillers“. Marianne Nentwich spielt eine liebreizende alte Lady, bei der fünf Verbrecher Unterschlupf gefunden haben, um ihren großen Coup zu landen.

 

Weiterführende Informationen unter www.josefstadt.org

(JT Juni 2018)

Fotocredit: Astrid Knie/Kammerspiele, Portraitfoto Herbert Föttinger: Jan Frankl , Theater in der Josefstadt/Theater in der Josefstadt

Kultur (er)leben im Theater Akzent

 

Die Vielfalt des Spielplans im Theater Akzent ist bei der Programmierung eines Abonnements eine besondere Herausforderung. Das Kultur (er)leben – Abo 2018/19 macht aber die verschiedenen Facetten sichtbar und erlebbar.

 

Den Anfang macht am 14. November 2018 Hubsi Kramar mit seiner Regie von „Gebrüllt vor Lachen“ – eine Komödie von Christopher Durang: es geht um Sex, Prominenz, Religion, Selbsthilfe und Medien und den Versuch von FRAU und MANN – gespielt von Dagmar Bernhard und Stefano Bernardin – sich im Konsumsog zurecht zu finden.

Ein Angriff auf die Lachmuskeln folgt am 12. Jänner 2019 mit der Inszenierung von Daniel Glattauers „Die Wunderübung“, bei der sich Kristina Sprenger (als Joana) und Martin Gesslbauer (als Valentin) zu Manfred Dungl in Paartherapie begeben.

In „Die störrischen Musen“ liest Schauspielerin Valerie Pachner am 22. Februar 2019, begleitet vom Streichquartett Sonare, Tagebucheinträge, Briefe und Prosa von jenen Frauen, die in der Monarchie-Metropole Wien vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein neues Weltbild und weibliches Selbstverständnis kreierten und macht diese „weibliche” Aufbruchsstimmung in Texten erfahrbar.

Abschließend bezaubert am 10. April 2019 die anrührende Geschichte der 14-jährigen Tilda und ihres heißgeliebten Alzheimer-kranken Opas Amandus in „Honig im Kopf“, nach dem gleichnamigen Film von Til Schweiger, in einer Bühnenfassung das Publikum.

 

Die Abopreise liegen zwischen € 60 und € 105. Beratung und Bestellung im Abo-Büro: Telefon 01-50165-13303| email an: nicole.laschitz@akzent.at | www.akzent.at

(JT Juni 2018)

Foto: Bruno Klomfar

Von Klassik bis Jazz und Pop – im Konzerthaus wird aufgespielt

 

Die Saison 2018/19 im Wiener Konzerthaus verspricht imposant, avantgardistisch, traditionell, mitreißend, bedächtig, jazzig, literarisch, cineastisch, überraschend und aufschlussreich zu werden – einfach gesagt: äußerst vielfältig.

 

Dafür sorgen unter anderem große Orchester wie das Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Sir Antonio Pappano oder die Wiener Philharmoniker unter Herbert Blomstedt oder auch Franz WelserMöst, genauso wie Teodor Currentzis mit der MusicAeterna und dem SWR Symphonieorchester, die Pianisten und Pianistinnen Grigorij Sokolov, Igor Levit, Hélène Grimaud und Yuja Wang, der Perkussionist Martin Grubinger, die Jazzer Branford Marsalis und Wolfgang Muthspiel, die Autoren Daniel Kehlmann und Robert Menasse und viele mehr.

 

Rund 600 Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft stehen in der nächsten Saison an, etwa 500 davon versammeln sich in 64 Abonnementzyklen, die von mehreren Orchester-Reihen, davon allein vier mit den Wiener Symphonikern, über Vokal- oder Kammermusik, zu Alter und Neuer Musik bis hin zu Jazz, World und Pop reichen. Aber auch der Literatur und dem Stummfilm mit LiveMusik wird wieder großer Raum gegeben.

Die Veranstaltungen sind von stilistischer Vielfalt und faszinierender künstlerischer Qualität und machen das Wiener Konzerthaus zu einem lebendigen Ort der Kultur.

 

Auskunft, Information, Abos,Ticket- & Service-Center des Wiener Konzerthauses

Telefon: 01 242 002 · Fax: 01 24200-110 E-Mail: ticket@konzerthaus.at ·

Internet: www.konzerthaus.at

(JT Mai 2018)

Fotos: Herbert Schwingenschlögl, www.lukasbeck.com

Akrobatik-Reigen und erstaunliche Zeitreise

 

Das nächste Gastspiel des Cirque du Soleil unter dem weißen Grand Chapiteau in Wien findet vom 12. März bis 7. April 2019 in Wien Neumarx an der Karl-Farkas-Gasse statt und widmet sich der erstaunlichen Reise der Menschheit von ihren Anfängen bis in die Gegenwart interpretiert 

 

TOTEM ist ein symbolträchtiges Spektakel zeigt atemberaubende Akrobatik, dramatische Effekte, modernste Technologie und eine Prise Komik. Die Show schildert die Evolutionsgeschichte mit den speziellen Ausdrucksmitteln des Cirque du Soleil, von den amphibischen Ursprüngen bis zur Verwirklichung des Traums vom Fliegen. Inspiriert durch vielfältige Sagen und Erzählungen entsteht so eine magische Welt, die den Zuschauer entführt.

Als "einzigartiges und herausragendes Theatererlebnis" präsentiert TOTEM ein absolutes Weltklasse-Ensemble aus 46 Akrobaten, Darstellern und Musikern aus 27 Ländern. Ein exklusives Team von 70 Technikern und Mitarbeitern unterstützt die Akteure in der Manege.

 

Weitere Informationen unter www.cirquedusoleil.com/totem

Ticket-Hotline 0900-9496096 (Montag - Sonntag 10-20 Uhr), www.oeticket.com

Ticket-Hotline +43-1-58885 (Montag - Sonntag 8-20 Uhr), www.wien-ticket.at

(JT Mai 2018)

Fotos Copyright: Cirque du Soleil, Credit: OSA Images

Wohlfühlgarantie 

 

Oftmals sind es gerade die kleinen Fluchten aus dem Alltag, die das Leben erst lebenswert machen. Wenn wir für ein paar kostbare Momente in eine andere Welt eintauchen, die uns von den täglichen Sorgen und Problemen ablenkt und die nüchterne Realität für einen Augenblick vergessen lässt. 

 

Beatrice Egli gibt ihrem Publikum einen Schlüssel zu ihrer eigenen WohlfühlWelt. Auf ihrer brandneuen Scheibe veröffentlicht die Sängerin das weltweit allererste Schlager-Album mit ihrer ganz persönlichen "Wohlfühlgarantie" - die perfekte Vitaminspritze gegen Frühjahrsmüdigkeit und die Mühen des Alltags! Beatrice Egli präsentiert sich auf "Wohlfühlgarantie" als moderne, emanzipierte Frau, die sämtliche Schlager-Klischees spitzbübisch lächelnd über Bord wirft und ihre unglaubliche Energie ans Publikum weitergibt.

 

Am 6.Dezember 2018 können alle Fans die Songs der neuen CD Wohlfühlgarantie live in der Wiener Stadthalle erleben.

Tickets: Wiener Stadthalle, www.stadthalle.com, Ticketservice Tel. 01 / 79 99979 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

(JT März 2018)

Foto: www.allegria.at

Musical-Welthit MAMMA MIA! kommt nach Österreich

 

Das Gute-Laune-Musical MAMMA MIA! feiert in diesem Sommer seine Rückkehr auf die Bühnen! Auftakt ist die Premiere am 12. Juli im Landestheater Linz, wo es bis 5. August gastiert. In der Stadthalle Graz wird es vom 8. bis 12. August gespielt.In der Wiener Stadthalle, Halle F, wird aufgetanzt vom 16. Jänner bis 3. Februar 2019 und im Festspielhaus Bregenz vom 6. bis 17. Februar 2019.

 

MAMMA MIA! begeistert mit 22 Superhits von ABBA wie "Dancing Queen", "Take a chance on me" und natürlich "Mamma Mia".

Donna lebt mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie seit den 70er Jahren auf einer kleinen griechischen Insel und betreibt dort eine Taverne. In dem Tagebuch der Mutter entdeckt Sophie, dass sie drei mögliche Väter hat. Diese Ungewissheit soll ein Ende haben, bevor sie ihre Jugendliebe Sky heiratet. Sophie lädt die in Frage kommenden Männer zur feierlichen Trauung ein, und das Rätselraten beginnt. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als das Gesangstrio "Donna and the Dynamos" wieder lebendig werden.

 

Die drei Dynamos werden gespielt von der gebürtigen Wienerin Sabine Mayer(Donna), Betty Vermeulen (Tanja) und der gebürtigen Klagenfurterin Barbara Raunegger (Rosie). Die drei potenziellen Väter werden gespielt von Karim Khawatmi (Sam), Detlef Leistenschneider (Harry) und Jörg Zuch (Bill). Die Wienerin Katharina Gorgi spielt die Rolle der Sophie und Marvin Schütt ist Sky.

 

Weitere Informationen und Tickets unter mamma-mia-musical.at

(JT März 2018)

Fotos: Stage/Morris Mac Matzen

Bühne frei

 

Wolfgang Graf und Gerald Stockinger gründeten 2015 ihr WienerTechnologie Start-up „Ticket Gretchen“ (www.ticketgretchen.com) und entwickelten eine  innovative Ticketing-Apps für Kulturbetriebe. Mit der Ticket Gretchen App in Kooperation mit dem Wiener Bühnenverein startete 2016 eine übergreifende App für Kultur-Tickets, die zurzeit insgesamt 17 Bühnen in Wien, darunter das Theater in der Josefstadt, die Kammerspiele oder das Burgtheater, umfasst. Seit dem Frühjahr 2017 ist der Kartenkauf via Ticket Gretchen auch für Betriebe in Tirol, Vorarlberg und dem Burgenland verfügbar. Weitere Kulturhäuser werden laufend eingebunden. Die Ticket Gretchen App ist kostenlos im App Store und auf Google Play erhältlich.

 

Für die nächste Generation an Theatergänger hat Ticket Gretchen nun die U27-Aktion ins Leben gerufen, die es allen Nutzern unter 27 Jahren ermöglicht, Theater- und Eventtickets über die App zu Spezialkonditionen zu erwerben. Für die Nutzung dieses neuen Specials müssen sich die Kunden lediglich die kostenlose Ticket Gretchen App herunterladen und mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass als U27 registrieren. Dann können Tickets für Theatervorstellungen oder andere kulturelle Events bereits 27 Stunden vor Vorstellungsbeginn zum Studentenpreis über die App gekauft werden und sind nicht mehr wie bisher an der Abendkassa abzuholen. Per Fingertipp kann am Smartphone oder Tablet der Lieblingsplatz am mobilen Saalplan gebucht werden.

 

Viel Vergnügen!

(JT 2017)