Bei Poier geht die (Kasperl)Post ab!

 

Am 18. März 2019 hat Alf Poier's neues Programm „Humor im Hemd“ Premiere im Wiener Orpheum. Hier geht es dann mal richtig zur Sache für alle Freunde des etwas andersdenkenden Humors.

Das neue Lied "Da Hausverstand" wird Teil des Programms sein, dass am 18.3. im Wiener Orpheum Premiere hat! Was haben der Seeadler, der Steinkauz und der Hausverstand gemeinsam? Alle drei sind vom Aussterben bedroht. Mit seinem neuen Hit möchte Poier ein Zeichen zur Rettung des Hausverstandes setzen. Vielleicht lässt sich da noch etwas machen. Leider sieht es im Moment nicht gut aus. Aber es kann jederzeit noch schlechter werden!!!

 

Alle Tournee Termine findet man auf der neuen Homepage www.alfpoier.at

Karten können hier ebenfalls geordert werden.

 

(JT Jänner 2019)

Foto: Alf Poier by Reinhard Mayr

Der Schrammel.Klang sucht das Nordlicht

Musik, Natur, Theater, Tanz, Kulinarik und Gemütlichkeit rund um den idyllischen Herrensee im Waldviertel, das macht das Schrammel.Klang.Festival aus, das jährlich tausende Besucher nach Litschau lockt.

Heuer unternimmt das 13. Schrammel.Klang.Festival von 5. bis 7. Juli 2019 eine musikalische Reise von Wien in den Norden. In Deutsch­land, Polen, Dänemark, Norwegen und Finnland werden schrammelige Schallwellen aufge­spürt und gemeinsam mit österreichischer Weltmusik zum Klingen gebracht. Denn schon Ende des 19. Jahrhunderts verzauberten die Gebrüder Schrammel den höheren Norden, ihre Tourneen gingen über Prag und Breslau bis Hamburg. In der heutigen nordi­schen Musik finden sich zudem viele emotionale Anknüpfungspunkte an die Schrammel­musik.

Gäste aus dem Norden sind u. a. die finnische Akkordeonistin Johanna Juhola, das finnische Mundharmonika-Quartett Sväng oder Helene Blum & Harald Haugaard aus Dänemark. Weiters mit dabei sind so bekannte Namen wie Ernst Molden, Ursula Strauss, Georg Breinschmid, Alma, Stefan Sterzinger, Walther Soyka, Die Strottern, Martin Spengler oder das Kollegium Kalksburg. Über 100 Musiker werden auf den 10 Naturbühnen, im Herrenseetheater und beim Tanzboden aufspielen.

Schmankerln aus der Region machen das Schrammel.Klang.Festival auch zu einem kulinarischen Vergnügen.

Tickets sind erhältlich unter  www.schrammelklang.at Tel. 0720 407 704, per E-Mail an  office@schrammelklang.at  und bei www.wien-ticket.at, www.oeticket.com

(JT Jänner 2019) 

Fotos © Stephan Mussil 2012, Anna Katharina Jantz 2011

So geht Oper

 

Im Theater an der Wien warten auch 2019 musikalische Abenteuer auf das Publikum. 

Vom 26. Jänner bis 24. Februar jagt Papagena die Fledermaus! Kinder zwischen 6 und 10 Jahren erwartet wieder ein ganz besonderes Abenteuer: Gemeinsam mit zehn Musikern und der Musik von Johann Strauss und W.A. Mozart begeben sich Papagena, Papageno, Prinz Orlofsky und Ida mit Hilfe der jungen Gäste auf die Jagd nach der geheimnisvollen Fledermaus und unternehmen eine musikalische Reise durch das Theater an der Wien.

 

Am 17. Jänner bei der Premiere von Henry Purcells Semi-opera "King Arthur" sind nicht nur eine Reihe renommierter Sänger, sondern auch namhafte Film- und Theaterschauspieler zu erleben. Sven-Eric Bechtolf führt gemeinsam mit Julian Crouch Regie, die musikalische Leitung liegt in den Händen des Conductor in Residence Stefan Gottfried am Pult des Concentus Musicus Wien

Und am 23. Jänner wird der mit Euryanthe begonnene WeberKreis mit der konzertanten Aufführung der komischen Oper „Peter Schmoll“ fortgesetzt, die Carl Maria von Weber mit gerade einmal 15 Jahren komponierte. In der Titelpartie ist Paul Armin Edelmann zu erleben, als Erzähler agiert Nikolaus Habjan. Die musikalische Leitung des ORF Radio-Symphonieorchesters hat Roberto Paternostro inne.

 

Weitere Infos unter www.theater-wien.at

(JT Jänner 2019)

Foto: Theater an der Wien

Männer in Spitzenschuhen

 

Les Ballets Trockadero de Monte Carlo sind ein Phänomen von internationalem Rang, eine Compagnie, die ausschließlich aus Männern besteht. Als sich die Truppe 1974 in der Off-Off-Broadway Szene New Yorks formierte, ahnte keiner, dass diese Tänzer einmal an den Solisten renommierter Compagnien wie dem Bolschoi oder dem Royal Ballet gemessen würden.

Niemand sonst versteht es so gut, große Klassiker wie Schwanensee oder Raymonda originalgetreu und voller Grazie auf die Bühne zu bringen – und zugleich mit hinreißender Komik zu persiflieren. Weltweit begeistern sie Ballettkenner wie Tanzneulinge gleichermaßen.

In Spitzenschuhen bis Größe 47 parodiert das Ensemble die scheinbar überirdische Welt des Balletts auf höchstem tänzerischem Niveau und voller Herzblut für seine Kunst.

 

Vom 25. bis 30. Juni 2019 kommen Les Ballets Trockadero de Monte Carlo für ein exklusives Gastspiel zum allerersten Mal an die Oper Graz.

Karten gibt es im Internet unter www.oeticket.com und www.ticketzentrum.at und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Weitere Informationen unter www.les-ballets-trockadero.de

(JT Jänner 2019)

Fotos: Sacha Vaughan, Mariello Orselli

Zum X-ten Mal Weinzettl & Rudle

 

Die Paarspezialisten Monica Weinzettl und Gerold Rudle präsentieren ab Februar 2019 in Wien und ab März 2019 in den restlichen Bundesländern Österreichs ihr neues Programm mit dem passenden Titel „Zum X-ten Mal“.

Nach bereits erfolgreichen, gemeinsamen Projekten wie unter anderem „DramaQueen & CouchPotatoe“ und "Paaranoia“, feiern die beiden 2019 mit dem neuen Programm ihr 10-jähriges Jubiläum.

 

Weinzettl & Rudle beißen sich am zähen Pärchenalltag die Zähne aus. Die Beziehungs-Stolpersteine werden nicht weniger, die Hürden nicht kleiner und die Themen nicht neuer. Aber das alles kann die beiden nicht bremsen. Also, zum x-ten Mal: „Wie schwer ist das bitte? Wenn er den schmutzigen Teller schon vom Wohnzimmer in die Küche bringt, kann er ihn doch auch gleich in den Geschirrspüler stellen, statt nur darauf!" „Wieso glaubt er, wenn er rohes Fleisch auf den Griller legt, dass man das schon ‚kochen‘ nennt?".

 

Wer das versäumt, ist selber schuld! Weinzettl & Rudle ­– „Zum X-ten Mal“ muss man sehen und live miterleben.

Die Premiere ist am 25. Februar 2019 um 20.00 Uhr im Orpheum Wien. Weitere Vorstellungen im Wiener Orpheum am 26. und 27. Februar.

Informationen zur Terminübersicht finden Sie hier: http://www.weinzettl-rudle.at/termine.html

(JT Jan. 2019)

Fotos: Manfred Halwax

Musical-Welthit MAMMA MIA! kommt nach Wien

 

Das Gute-Laune-Musical MAMMA MIA! feiert seine Rückkehr auf die Bühne! In der Wiener Stadthalle, Halle F, wird aufgetanzt vom 16. Jänner bis 3. Februar 2019.

 

MAMMA MIA! begeistert mit 22 Superhits von ABBA wie "Dancing Queen", "Take a chance on me" und natürlich "Mamma Mia".

Donna lebt mit ihrer 20-jährigen Tochter Sophie seit den 1970er Jahren auf einer kleinen griechischen Insel und betreibt dort eine Taverne. In dem Tagebuch der Mutter entdeckt Sophie, dass sie drei mögliche Väter hat. Diese Ungewissheit soll ein Ende haben, bevor sie ihre Jugendliebe Sky heiratet. Sophie lädt die in Frage kommenden Männer zur feierlichen Trauung ein, und das Rätselraten beginnt. Zusätzlicher Schwung kommt in die Geschichte, als Donnas beste Freundinnen aus alten Tagen anreisen und die Erinnerungen an ihre Zeiten als das Gesangstrio "Donna and the Dynamos" wieder lebendig werden.

 

Die drei Dynamos werden gespielt von der Wienerin Sabine Mayer (Donna), Betty Vermeulen (Tanja) und der gebürtigen Klagenfurterin Barbara Raunegger (Rosie). Die drei potenziellen Väter werden gespielt von Karim Khawatmi (Sam), Detlef Leistenschneider (Harry) und Jörg Zuch (Bill). Die Wienerin Katharina Gorgi spielt die Rolle der Sophie und Marvin Schütt ist Sky.

 

Weitere Informationen und Tickets unter mamma-mia-musical.at

Tickets bei oeticket.com

(JT 2018)

Fotos: Stage/Morris Mac Matzen

ErlebnisTheater in Retz

 

Im Mai 2018 hatte „Der Hexer“ Premiere im Erlebniskeller Retz. Auf Grund des großen Erfolges wird das unterirdische Labyrinth des Erlebniskellers Retz an zahlreichen Terminen im April und Mai 2019 wieder bespielt. 

Hallo, hier spricht Edgar Wallace...“ Dass dieses Zitat für immer untrennbar mit seiner Krimi-Literatur sowie den bekannten Filmen aus den 60er Jahren verbunden sein wird, hätte sich Edgar Wallace wohl nicht gedacht.

Hexer“ – diesen Namen trägt der geheimnisvolle Meister der Verkleidung und der Täuschung zu Recht. Nun kehrt er nach London zurück – ein Risiko, das er auf sich nehmen muss, um Rache am zwielichtigen Rechtsanwalt Maurice Messer zu nehmen - dem Mann, dem er seine Schwester anvertraut hatte, die allerdings vor kurzem tot in der Themse aufgefunden wurde.

Scotland Yard bekommt Wind von der Rückkehr des Hexers und Inspektor Wembury wird mit der Leitung des Falles betraut. Die Spirale der gegenseitigen Abhängigkeiten, Intrigen, offenen Drohungen und Verleumdungen dreht sich immer schneller. Wer ist der geheimnisvolle Hexer wirklich? Es kommt zu einem Showdown, der einem kalte Schauer über den Rücken laufen lässt und das Geheimnis um den Hexer wird gelüftet. Um das zu erfahren muss man sich selbst in die Untiefen des Retzer Erlebniskellers begeben.

 

Der Erlebniskeller in Retz bietet mit seinem 20 km langen Labyrinth aus verwinkelten Gängen, Nischen und Räumen, eine einmalige und stimmungsvolle - mit einem Wort - die perfekte Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Das Team rund um das Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich konzipiert das Stück - eine Produktion der „handikapped unicorns“ gefördert durch das Land Niederösterreich - exklusiv für den Spielort als Stationen-Theater und entführt das Publikum damit in das London der 60er Jahre. Die Zuschauer „wandern" mit den Figuren des Stückes Szene für Szene durch das einmalige Ambiente des Keller-Labyrinths und erleben so hautnah das Abendteuer der Suche nach dem Hexer mit.

 

Premiere ist am Donnerstag, 4. April 2019 - 19:30 Uhr

Weitere Spieltermine, Informationen und Ticketverkauf: online unter www.hexer-retz.info sowie per Telefon 0681-20 88 42 66

(JT 2018)

Illustration: Forest H. Glough

Auch 2019 ist wieder Big Band Zeit!

 

Swing ist die Stilrichtung im Jazz, die im Laufe von etwa 20 Jahren – zwischen 1920 und 1940 – in den USA die größte Popularität erzielte und nach dem Krieg überall auf der Welt begeisterte Fans fand. 

Glenn Miller war ein begnadeter Bandleader.  Der Durchbruch gelang ihm Ende 1939. Sein Glenn Miller Orchestra wurde in die New Yorker Carnegie Hall eingeladen und führte dort Stücke wie „Moonlight Serenade“, „Little Brown Jug“ und „In the Mood“ auf. Der Erfolg war überwältigend. Und das hatte direkte Auswirkungen auf den Verkauf von Schallplatten. 1942 schließlich erhielt Glenn Miller die erste goldene Schallplatte der Musikgeschichte für „Chattanooga Choo Choo“.

 

Wil Salden und die Musiker vom Glenn Miller Orchestra werden am 27. März 2019 um 19:30 Uhr erneut zu Gast im Wiener Konzerthaus (www.konzerthaus.at) sein.

Mit dem neuen Programm „Jukebox Saturday Night“ wird eine grandiose Show im Sweet und Swing Sound der 1930er und 940er präsentiert.

 

Sichern Sie sich schon heute Ihre Tickets für einen beswingten Abend!

Karten erhalten Sie an der KonzerthausKasse, Tel. 01/24 20 02 sowie an allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen. www.oeticket.com

Weitere Infos und Tickets per Post unter Tel. 0049 61 85 / 81 86 22, www.glenn-miller.de

(JT 2018)

Akrobatik-Reigen und erstaunliche Zeitreise

 

Das nächste Gastspiel des Cirque du Soleil unter dem weißen Grand Chapiteau in Wien findet vom 9. März (Premiere 12. März) bis 22. April 2019 in Wien Neumarx an der Karl-Farkas-Gasse statt und widmet sich der erstaunlichen Reise der Menschheit von ihren Anfängen bis in die Gegenwart interpretiert 

 

TOTEM ist ein symbolträchtiges Spektakel zeigt atemberaubende Akrobatik, dramatische Effekte, modernste Technologie und eine Prise Komik. Die Show schildert die Evolutionsgeschichte mit den speziellen Ausdrucksmitteln des Cirque du Soleil, von den amphibischen Ursprüngen bis zur Verwirklichung des Traums vom Fliegen. Inspiriert durch vielfältige Sagen und Erzählungen entsteht so eine magische Welt, die den Zuschauer entführt.

Als "einzigartiges und herausragendes Theatererlebnis" präsentiert TOTEM ein absolutes Weltklasse-Ensemble aus 46 Akrobaten, Darstellern und Musikern aus 27 Ländern. Ein exklusives Team von 70 Technikern und Mitarbeitern unterstützt die Akteure in der Manege.

 

Weitere Informationen unter www.cirquedusoleil.com/totem

Ticket-Hotline 0900-9496096 (Montag - Sonntag 10-20 Uhr), www.oeticket.com

Ticket-Hotline +43-1-58885 (Montag - Sonntag 8-20 Uhr), www.wien-ticket.at

(JT 2018)

Fotos Copyright: Cirque du Soleil, Credit: OSA Images

Rhythm & Blues

 

Seit Jahren hat Andy Lee Lang die Idee, eine Doo-Wop Music Show auf die Bühne zu stellen in seinem Kopf und jetzt schlägt er tatsächlich mit The Wonderboys mit „Die Doo Wop Show“ am 14. März 2019 um 19.30 Uhr ein neues Kapitel im Theater Akzent auf.

 

Musik von den Beach Boys, Platters, Drifters, bis hin zu den Temptations, Frankie Valli & The Four Seasons und Songs wie „The Great Pretender“, „Sugar Baby Love“ und „My Girl“, „Teenager In Love“ um nur einige zu nennen, bilden die Grundlage für eine musikalische Zeitreise durch die Jahrzehnte.

Beginnend in den 50’s, im goldenen Doo-Wop Zeitalter, ein Stopp in den 60’s, der Surf Sound wurde in Kaliforniern kreiert, ein Streifzug durch die 70’s, hier entstand mit den Rubettes der Groupsound, mit einem neuen musikalischen Charakter, ein nächster Halt in der Soul-Ecke von Motown, wo die Temptations den Doo-Wop weiterentwickelten, bis hin zu PopGrößen, wie Billy Joel, der dieses Gesangs-Element verwendete – all das und viele Überraschungen sind die musikalischen Zutaten dieser neuen, einzigartigen Show.

 

Für den Beat sorgt eine vierköpfige Band, die vier Stimmen der Wonderboys kommen von Stefan Bleiberschnig, Thomas Dapoz, Marcel-Philip Kraml und Matthias Liener und natürlich der Entertainer Österreichs, Andy Lee Lang.

 

Kartenvorverkauf im Theater Akzent in 1040 Wien, Argentinierstraße 37 von Montag bis Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr. Karten Hotline Tel. 01/501 65/ 13306, www.akzent.at

(JT 2018)

Foto © Rossen Stoimenov

Märchen für Erwachsene

 

Peter Turrini ist einer der meistgespielten österreichischen Dramatiker. Mit seinem Stück „Josef und Maria“ - die Spielzeit läuft bis 1. März 2019 – gastiert er wieder in Wien an den Kammerspielen. „Josef und Maria“ wurde in annähernd dreißig Sprachen übersetzt worden und wird weltweit gespielt.

Unter der Regie von Alexander Kubelka geigen die großartigen Schauspieler Johannes Silberschneider und Ulli Maier auf. Sie sind zum Niederknien gut!

 

Josef Pribil und Maria Patzak begegnen sich durch Zufall am Heiligen Abend im Personalraum eines großen Warenhauses. Nachdem Maria von der Familie ihres Sohnes explizit ausgeladen wurde und Josef überhaupt allein ist, verbringen sie diese Nacht gemeinsam und spenden sich gegenseitig Trost. Bis sich ein kleines Weihnachtswunder ereignet und die beiden im Winter eine Art zweiten Frühling erleben!

 

Der 71 Jahre alte Josef, der aushilfsweise für die Wach- und Schließgesellschaft arbeitet, geht mit seinen kommunistischen Thesen und seinem Versuch, den Leuten die Wahrheit zu verkaufen, allen auf die Nerven. Er ist der letzte Mohikaner der sozialen Gerechtigkeit, wie er sich selbst bezeichnet. Ein Übriggebliebener.

Und die 69jährige Maria, eine GelegenheitsPutzfrau, deren eigene Familie sie zu Weihnachten nicht mehr sehen will, weil es da nur Unfrieden gibt, wie die Schwiegertochter sagt, ist auch so eine Übriggebliebene.

Diese beiden Menschen mit Wiener Biographien und Idiom scheinen lokale Erscheinungen zu sein, aber etwas trägt sie weit über Wien hinaus - ihre Vereinsamung.

 

Einsame Menschen, nicht nur zur Weihnachtszeit, gibt es leider überall.

Daher gehen wir ins Theater!

Weitere Infos unter: www.josefstadt.org

 

(JT 2018)

Fotocredit: Jan Frankl, Illustration: Pinterest

OpernKreise

 

Mit der Spielzeit 2018/19 startet das Opernhaus der Stadt Wien in seine dreizehnte Saison. Diese bringt 13 Premieren mit Werken voll Zauber und Emotion von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn Bartholdy, Jacques Offenbach und Maurice Ravel sowie Peter Iljitsch Tschaikowski und Leonard Bernstein mit sich.

 

Die Zahl 4 - laut Pythagoras „die Erzeugerin der Erzeugerin des Alls“ – wirkt dabei als strukturelle Klammer. Inspiriert von der Grafik Im Morgengrauen des Wiener Malers Herwig Zens, der für den Programmkatalog der Saison 2018/19 einige seiner Kunstwerke zur Verfügung stellte, sollen die kommenden vier Saisonen als Tagesablauf gegliedert werden: 2018 beginnt A priori „Im Morgengrau“, die Tagesmitte 2019 steht unter dem Motto In medias res und der Vorabend zeigt 2020, was De facto auf einer Bühne und im Leben alles möglich ist, bevor die vierte Saison nächtens Summa summarum den Schlusspunkt setzt.

Auch innerhalb der Saisonen spielt die 4 als „Zahl der Welt“ eine strukturierende Rolle; vier Themenkreise fassen die vorgestellten Produktionen zusammen. Die zukünftige Verzahnung der beiden Häuser, dem „Großen Haus“ Theater an der Wien und dem „Kleinen Haus“ Kammeroper, als Das Opernhaus der Stadt Wien sowie ihre ergänzende Wechselwirkung soll unterstrichen werden.

Der Zauberkreis stellt vier magische Opern Georg Friedrich Händels in seinen Mittelpunkt. Der Schillerkreis umfasst Opernwerke, die auf literarischen Vorlagen von Friedrich Schiller, dem „Dichter der Freiheit“, basieren. Der Weberkreis fokussiert ganz auf den „Erfinder“ der deutschen romantischen Oper, Carl Maria von Weber. Der Vierte Kreis wiederum beinhaltet vier Zweiheiten.

 

Das Theater an der Wien bietet für die Saison 2018/19 eine reichhaltige Auswahl an Abonnements und Zyklen an. Ab Mitte Juni läuft der Einzelkartenverkauf ausschließlich für die Vorstellungen bis 31. Dezember 2018 an den Vorverkaufsstellen (Tageskasse Theater an der Wien, Wien-Ticket Pavillon) sowie per Telefon und im Internet. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab 1. Jänner 2019 beginnt am 1. September 2018 um 10.00 Uhr. Im Onlineshop (auf der Website) beginnt der Einzelkarten-Vorverkauf jeweils einen Tag später.

 

Weitere Infos unter www.theater-wien.at

(JT 2018)

Foto: Theater an der Wien/Herwig Zens

Die österreichischen Seelen in der Josefstadt und in den Kammerspielen

 

Direktor Herbert Föttinger stellt die Spielzeit 2018/19 für das Theater in der Josefstadt und die Kammerspiele der Josefstadt in den Fokus der Gedenkjahre 1918 bis 1938 und steuert einen österreichisch-literarischen Spielplan mit sieben Ur- und Erstaufführungen bei.

 

10 von 14 Premieren in der Josefstadt und in den Kammerspielen werden in der Saison 2018/19 aus österreichischer Feder stammen: Daniel Kehlmann, David Schalko, Daniel Glattauer, Peter Turrini und Stefan Vögel schreiben für die Josefstadt. Dazu aus dem 20. Jahrhundert: Arthur Schnitzler, Franz Werfel, Joseph Roth, Karl Kraus, Wolfgang Bauer - und Ferdinand Raimund, der im 19.Jahrhundert die österreichische Seele unter seine Lupe nahm.

Heimat, Flucht und plötzliche Fremdheit in bestehenden Verhältnissen sind dabei Themen, die uns - aus österreichischer Sicht - immer wieder bewegen werden.

Die Josefstadt bestätigt in der aktuellen Saison ihre hohe Produktivität in einem täglichen Spielbetrieb an zwei Häusern - ohne Sperrtage, ohne Vermietungen.

 

Am 6. September gelangt Kehlmann's „Die Reise der Verlorenen“ zur Uraufführung. Basierend auf dem Buch Voyage of the Damned von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts. Daniel Kehlmann erzählt in seinem dritten Auftragswerk für die Josefstadt eine Geschichte über Menschen auf der Flucht.

Ferdinand Raimund's „Der Bauer als Millionär“ am 13. Dezember kommt mit Michael Dangl als Fortunatus Wurzel sowie Julia Stemberger und Wolfgang Hübsch auf die Bühne.

Am 14. März wird „Jacobowsky und der Oberst“ von Franz Werfel aufgeführt. Als die Nazis Frankreich besetzen, muss der polnische Jude Jacobowsky wieder einmal fliehen. Erwin Steinhauer ist als Jacobowsky, Herbert Föttinger als Oberst und Pauline Knof als Marianne zu sehen. Janusz Kica inszeniert.

Filmschauspieler Johannes Silberschneider gibt in den Kammerspielen sein WienDebüt. In Peter Turrinis „Weihnachtsmärchen für Erwachsene“, im Stück „Josef und Maria“ wird er am 11. Oktober als Aushilfsnachtwächter auf Ulli Maier treffen.

Eine Kriminalkomödie rund um das perfekt geplante Verbrechen hat am 24. Jänner in den Kammerspielen Premiere: „Ladykillers“. Marianne Nentwich spielt eine liebreizende alte Lady, bei der fünf Verbrecher Unterschlupf gefunden haben, um ihren großen Coup zu landen.

 

Weiterführende Informationen unter www.josefstadt.org

(JT 2018)

Fotocredit: Astrid Knie/Kammerspiele, Portraitfoto Herbert Föttinger: Jan Frankl , Theater in der Josefstadt/Theater in der Josefstadt

Kultur (er)leben im Theater Akzent

 

Die Vielfalt des Spielplans im Theater Akzent ist bei der Programmierung eines Abonnements eine besondere Herausforderung. Das Kultur (er)leben – Abo 2018/19 macht aber die verschiedenen Facetten sichtbar und erlebbar.

 

Den Anfang macht am 14. November 2018 Hubsi Kramar mit seiner Regie von „Gebrüllt vor Lachen“ – eine Komödie von Christopher Durang: es geht um Sex, Prominenz, Religion, Selbsthilfe und Medien und den Versuch von FRAU und MANN – gespielt von Dagmar Bernhard und Stefano Bernardin – sich im Konsumsog zurecht zu finden.

Ein Angriff auf die Lachmuskeln folgt am 12. Jänner 2019 mit der Inszenierung von Daniel Glattauers „Die Wunderübung“, bei der sich Kristina Sprenger (als Joana) und Martin Gesslbauer (als Valentin) zu Manfred Dungl in Paartherapie begeben.

In „Die störrischen Musen“ liest Schauspielerin Valerie Pachner am 22. Februar 2019, begleitet vom Streichquartett Sonare, Tagebucheinträge, Briefe und Prosa von jenen Frauen, die in der Monarchie-Metropole Wien vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein neues Weltbild und weibliches Selbstverständnis kreierten und macht diese „weibliche” Aufbruchsstimmung in Texten erfahrbar.

Abschließend bezaubert am 10. April 2019 die anrührende Geschichte der 14-jährigen Tilda und ihres heißgeliebten Alzheimer-kranken Opas Amandus in „Honig im Kopf“, nach dem gleichnamigen Film von Til Schweiger, in einer Bühnenfassung das Publikum.

 

Die Abopreise liegen zwischen € 60 und € 105. Beratung und Bestellung im Abo-Büro: Telefon 01-50165-13303| email an: nicole.laschitz@akzent.at | www.akzent.at

(JT 2018)

Foto: Bruno Klomfar

Von Klassik bis Jazz und Pop – im Konzerthaus wird aufgespielt

 

Die Saison 2018/19 im Wiener Konzerthaus verspricht imposant, avantgardistisch, traditionell, mitreißend, bedächtig, jazzig, literarisch, cineastisch, überraschend und aufschlussreich zu werden – einfach gesagt: äußerst vielfältig.

 

Dafür sorgen unter anderem große Orchester wie das Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Sir Antonio Pappano oder die Wiener Philharmoniker unter Herbert Blomstedt oder auch Franz WelserMöst, genauso wie Teodor Currentzis mit der MusicAeterna und dem SWR Symphonieorchester, die Pianisten und Pianistinnen Grigorij Sokolov, Igor Levit, Hélène Grimaud und Yuja Wang, der Perkussionist Martin Grubinger, die Jazzer Branford Marsalis und Wolfgang Muthspiel, die Autoren Daniel Kehlmann und Robert Menasse und viele mehr.

 

Rund 600 Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft stehen in der nächsten Saison an, etwa 500 davon versammeln sich in 64 Abonnementzyklen, die von mehreren Orchester-Reihen, davon allein vier mit den Wiener Symphonikern, über Vokal- oder Kammermusik, zu Alter und Neuer Musik bis hin zu Jazz, World und Pop reichen. Aber auch der Literatur und dem Stummfilm mit LiveMusik wird wieder großer Raum gegeben.

Die Veranstaltungen sind von stilistischer Vielfalt und faszinierender künstlerischer Qualität und machen das Wiener Konzerthaus zu einem lebendigen Ort der Kultur.

 

Auskunft, Information, Abos,Ticket- & Service-Center des Wiener Konzerthauses

Telefon: 01 242 002 · Fax: 01 24200-110 E-Mail: ticket@konzerthaus.at ·

Internet: www.konzerthaus.at

(JT 2018)

Fotos: Herbert Schwingenschlögl, www.lukasbeck.com