Es weihnachtet extravagant!

 

Am 2. Dezember 2017 um 20.00 Uhr laden MONTI BETON & JOHANN K zur „Christmas Classics Extravaganza“ in die SiMM City!

Die Protagonisten - Hans Krankl, Thomas Schreiber und Toni Matosic - leben nicht nur ihre gemeinsame Liebe zur guten Musik, zum Fußball und zum Humor à la Monty Python aus, sondern spannen an diesem Abend einen Konzertbogen von John Lennons „Happy Xmas“ über Bing Crosbys „White Christmas“ bis „Home" von Michael Bublé und „Winter Wonderland oder Let it snow" im Stil von Dean Martin. „Der Goleador“ liest außerdem aus dem Büchlein "Lieber Weihnachtsmann" Briefe von Kindern aus aller Welt vor.

 

Die ultimative Weihnachtsshow ist eine Premiere in der SimmCity: Simmering bietet den passenden Rahmen für das Erfolgsprogramm der Wiener Rapid-Legende aus Mariahilf und der Wiener Kultband aus Simmering & Favoriten!

Das ist ein Konzert für die Familie, ein Konzert für Freunde und mit Freunden, ein Konzert für jung und alt. Ein Weihnachtsgeschenk für sich selbst und die Liebsten. Aber bitte gleich um Karten kümmern, denn wie immer bei MONTI BETON & JOHANN K.: Tickets sind rar!

Tickets und Infos www.simmcity.at , www.facebook.com/simmCityWien

(JT Sep. 2017)

It’s Glenn Miller Time

 

Wil Salden und sein weltberühmtes Glenn Miller Orchestra sind ein Garant für gute Unterhaltung. In der traditionellen großen Big Band Besetzung wird der authentische Swing-Sound geboten. Mit neuem Programm swingt das Orchestra auch 2018 wieder im Wiener Konzerthaus. Das Konzert findet am Sonntag, 18. März 2018 um 18.00 Uhr statt. Mit „Jukebox SaturdayNight“ präsentiert Wil Salden eine grandiose Show im Sweet und Swing Sound der 1930er und 1940er Jahre, die die Menschen aller Altersstufen rund um den Globus begeistert.

 

Das Glenn Miller Orchestra -  4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophone, 1 Klarinette, Bass, Schlagzeug und Piano - ist wie ein perfekt gestimmtes Instrument, das Wil Salden auf seine brillante Weise zum Klingen bringt und jeder einzelne Musiker ist ein souveräner Könner.

Die Vocalgroup „The Moonlight Serenaders“ bestehend aus Musikern, einer Sängerin und dem Orchesterleiter Wil Salden, versetzen die Hörer mehr als gekonnt zurück in die Zeit der Jukeboxes, wenn Titel wie What A Wonderful World, Blue Moon, Everybody Loves My Baby, Moonlight Serenade oder In The Mood erklingen.

 

Weitere Informationen und Tickets per Post unter www.glenn-miller.de, Tel. 0049 6185/81 8622. Kartenvorverkauf über die Konzerthauskassa Tel. 0043 1/ 24 2002 und an allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen, www.oeticket.at

 

Let’s swing!

(JT Sep. 2017)

Let's do the Time Warp Again!

 

Endlich kehrt RICHARD O'BRIEN'S ROCKY HORROR SHOW im Herbst 2017 wieder nach Österreich zurück und gastiert vom 28.11. bis 16.12.2017 im Wiener MuseumsQuartier Halle E. Es ist Zeit für die größte Party und den unartigsten Spaß der Musical-Geschichte! Der virtuose Erzähler der schrägen Show ist dieses Mal niemand Geringerer als Sky du Mont - der Gentleman unter den deutschen Schauspielern. Er spricht in Wien den Part vom 28.11. bis 3.12.

 

Sky du Mont war in Stanley Kubricks Kinoproduktion Eyes Wide Shut neben Tom Cruise und Nicole Kidman zu sehen. In dem Oscar-nominierten Kinofilm The Boys from Brazil spielte er an der Seite von Laurence Olivier und Gregory Peck sowie mit Anthony Quinn in Omar Mukhtar - Löwe der Wüste. Er wurde für seine Rollen in den Kinokomödien Der Schuh des Manitu und (T)Raumschiff Surprise je mit einem Bambi und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet.

 

Trash, Sex und Rock'n'Roll: schon die legendäre Verfilmung der Rocky Horror Show ist ein Klassiker des Glamrocks und der Burlesque. Auf der Bühne ist alles hautnah mitzuerleben!

 

Tickets sind über die Hotline von oeticket  +43 196 096, im Internet unter www.rocky-horror-show.de und www.oeticket.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

(JT Aug. 2017)

Fotos: Jens Hauer, Thommy Mardo

Baby und Johnny forever

 

Máté Gyenei als Johnny Castle und Anna-Louise Weihrauch als Frances "Baby" Houseman nehmen das Publikum auf der kommenden DIRTY DANCING Tour mit auf eine Zeitreise in die 1960iger Jahre. Wenn man nur an den berühmten Film von Eleanor Bergstein aus dem Jahr 1987 denkt, kommen einem sofort dieTöne des Oscar-prämierten Songs "Time Of My Life" in den Sinn! Der FilmSoundtrack zählt zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte.

 

DIRTY DANCING lässt den Sommer 1963 im Ferienresort Kellerman's in Catskill, New York wieder lebendig werden. Die schüchterne Frances "Baby" Houseman langweilt sich im Urlaub mit ihren Eltern, bis sie ihr Herz an den sexyTanzlehrer und Showtänzer des Hotels, Johnny Castle, verliert. Es folgt ein Auf und Ab der Gefühle, Konflikte müssen unter den Jugendlichen wie auch zwischen den Generationen gelöst und die Schritte für den Abschlusstanz der Ferien-Saison erlernt werden. Leidenschaftliche Tanzszenen, mitreißende Songs und die emotionale Geschichte lassen das Knistern auf der Bühne hautnah nachempfinden. 

 

DIRTY DANCING - Das Original Live On Tour ist in Österreich an folgenden Terminen zu sehen: 

23.01.2018 - 28.01.2018       Bregenz, Festspielhaus

30.01.2018 - 31.01.2018       Linz, Tips Arena

02.02.2018 - 04.02.2018       Salzburg, Salzburg Arena

06.02.2018 - 18.02.2018       Wien, Stadthalle F

23.02.2018 - 25.02.2018       Graz, Stadthalle

Tickets sind bei Ö-Ticket und allen bekannten Vorverkaufsstellen bereits erhältlich.

 

(JT Aug. 2017)

Fotos: Jens Hauer

Heiße Moves aus Kuba

 

Die explosive Tanzperformance Ballet Revolución aus Kuba  ist energiegeladen und heiß, leidenschaftlich und sinnlich, akrobatisch, dynamisch und technisch perfekt! Und sie gastiert im MuseumsQuartier Wien vom 20. bis 25. März 2018!

 

Natürlich mit aktuellsten Hits, neuen, aufregenden Choreografien und raffinierten Designs vom Maestro des Glams Jorge González. Einzigartiges Bewegungsgefühl trifft dabei auf Moves zwischen Ballet und Streetdance. In keinem anderen Land ist der Tanz so tief verwurzelt wie auf Kuba. Nirgends ist er so tief in jeden Moment des Lebens eingedrungen wie hier. Eine Tatsache, die man in Ballet Revolución an der kleinsten Fingerbewegung der Tänzer erspüren kann. Mehr Leidenschaft, mehr Energie, mehr Emotionen: Kubaner tanzen einfach anders. Mit ihrem "gewissen Etwas", der kubanischen Sinnlichkeit, haben sich die Kubaner im Laufe der Jahrzehnte Ballett und zeitgenössischen Tanz im wahrsten Sinne des Wortes zu Eigen gemacht. Das immense Talent und tänzerische Können dieses Landes beweist Ballet Revolución seit Jahren. Seine Tänzer zählen zu den besten der Welt.

 

Die beeindruckende Athletik, die Dynamik und Leidenschaft dieser außergewöhnlichen Tänzer kommen in der Show voll zur Geltung, unterstrichen von einem elektrisierenden Lichtdesign und den körperbetonten Kostümen von Jorge González. Der Musik-Mix der Ballet Revolución Live Band kommt direkt von der Bühne. 

 

Ein Fest des Tanzes.

 

Die Vorstellungen sind Dienstag bis Freitag um 20.00 Uhr, Samstag um 15.00 und 20.00 Uhr, Sonntag um 14.00 bzw. 19.00 Uhr. Tickets gibt es bereits im Vorverkauf: telefonisch bei Ö-Ticket +43 (0) 1 - 96 0 96, im Internet unter www.oeticket.com und www.ballet-revolucion.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten 50% Rabatt auf die Kartenpreise.

(JT Aug. 2017)

Fotos: Bernd Uhlig, Nilz-Boehme

Aloha from Vienna

 

Am 16. August 1977 starb Elvis Presley im Alter von nur 42 Jahren. Unforgotten! Knapp einen Monat vor seinem 40. Todestag feierte sein langjähriger Weggefährte Ed Enoch seinen 75. Geburtstag. Ed Enoch war und ist der Leiter der längst legendären Gospel-Gruppe "The Stamps Quartet", die Elvis ab 1971 bei über 1.000 Konzerten auf der Bühne begleitet hat. Auf Wunsch der Angehörigen sangen The Stamps auch bei Elvis´ Beerdigung.

 

The Stamps waren das erste Gospel-Quartett, das weltweit über Satellit live übertragen wurde - beim "Aloha from Hawaii" Konzert 1973. Dieses Konzert ist auch das große Finale von "ELVIS - Das Musical", das mit der Meldung der Tagesschau am 17. August 1977 beginnt: "Elvis Presley, seit mehr als zwanzig Jahren Idol der Rock-Musik und der sogenannten Pop-Kultur, ist gestern Abend im Alter von 42 Jahren gestorben. Elvis erlag in Memphis, Tennessee, einem Herzversagen."

In "ELVIS - Das Musical" unterstützen The Stamps mittlerweile im vierten Jahr Grahame Patrick bei seinen Auftritten als Elvis. Das Erfolgsmusical hat bereits über 300.000 Besucher begeistert und zeigt mit szenischen Darstellungen, Original-Videos und -Fotos sowie jeder Menge Live-Musik die gesamte musikalische Vielfalt des "King of Rock'n'Roll", der ebenso im Gospel und Blues Zeichen gesetzt hat. Die Tournee führt vom 2. Jänner bis 13. Mai 2018 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

 

In Wien gastiert „ELVIS-Das Musical“ am 12. Mai 2018, 20.00 Uhr in der Wiener Stadthalle F.

Tickets gibt es an den Kassen der Wiener Stadthalle und in allen oeticket Centern. Außerdem in allen Filialen der Erste Bank und bei ausgewählten Sparkassen sowie den Stellen von Ruefa Reisen, Volksbank, Raiffeisenbank, Media Markt, Saturn, LIBRO und Trafikplus.

Online unter www.oeticket.comwww.stadthalle.com und www.wien-ticket.at oder telefonisch unter 01/96096, 01/7999979 und 01/58885.

(JT Aug. 2017)

Die Schwäne tanzen wieder

 

1875-76 komponierte Pjotr Iljitsch Tschaikowski „Schwanensee“ nach dem Libretto von Wladimir Begitschew und Wasily Geltzer im Auftrag des Kaiserlichen Theaters Moskau. Die Uraufführung 1877 in Moskau im Bolschoi-Theater war ein totaler Misserfolg. Erst 1934 gelang der Durchbruch mit dem London-Emigranten Nikolai Sergejew.
Heute gehört Schwanensee zu den meist aufgeführten Balletten und ist aus dem internationalen Standardrepertoire des Balletts nicht mehr wegzudenken.

 

Die russische Ballettcompany, das "St. Petersburg Festival Ballet", ist ein hochkarätiges Ensemble, das mit seiner strengen klassischen Eleganz  und einer vollkommenen Tanzleistung weltweit überzeugt. Im Winter 2017/18 kommt das Ensemble für wenige Tage nach Österreich und präsentiert in ausgewählten Städten die märchenhaften Ballettklassiker "Schwanensee" und "Nussknacker".

 

Tickets sind bereits im Vorverkauf bei Ö-Ticket, online sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Am 16.12.2017, 18.00 Uhr, gastiert die Company mit „Schwanensee“ in der Wiener Stadthalle, Halle F. Am 04.01.2018, 19.30 Uhr, im Innsbruck Congress, am 10.01.2018, 19.30 Uhr, im Festspielhaus St. Pölten und am 11.01.2018, 19.30 Uhr, im Welser Stadttheater.

Zu den einmaligen Kompositionen Tschaikowskis mit den dramaturgisch-choreografischen Überlieferungen von Marius Petipa und Lew Iwanow erzählen die Tänzer und Tänzerinnen die fabelhafte Geschichte von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur die wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlösen kann.  Ein beeindruckendes Bühnenbild des genialen Theater-Designer Vjatscheslav Okunev setzt die Geschichte eindrucksvoll in Szene.

 

Ebenfalls märchenhaft schön wird es am  03.01.2018, 19.00 Uhr, im Festspielhaus Bregenz und am 08.01.2018, 15.00 Uhr, im Orpheum Graz, wenn das St. Petersburg Festival Ballet "Nussknacker" präsentiert. 

(JT 2017)

 

Fotos beigestellt von Allegria

Pfiffige Kids und Teens gehen ins Theater

 

Damit Kinder die Liebe zum Theater entdecken und entwickeln können, ist es notwendig, dass sie so früh wie möglich spannende und unterhaltsame Vorstellungen sehen. Das Theater Akzent ist hier ein guter Vorreiter und bietet mit dem Abo für Kids von 6 bis 10 oder dem Jugend-Abo ab 12 Jahren eine gute Auswahl an Theaterstücken, damit die Jugend so richtig hinein kippen kann in die Bretter, die die Welt bedeuten.

 

Das Kinder-Abo 2017/2018 für die Minis von 6 bis 10 beinhaltet 4 Vorstellungen an Samstagen – es gibt 5 verschiedene Terminkombinationsmöglichkeiten. Zu sehen sind vom Theater mit Horizont „In 80 Tagen um die Welt“ über den berühmtesten Wettlauf gegen die Zeit, vom Verein Rabauki „Lilly und die Angstfee“ über die kleine Fee Quendy, die den Menschen helfen will, von Michaela Obertscheider und Ensemble „Nikki“, ein theatraler Wimmel-Bilder-Bogen mit Witz und Poesie über die großen Wünsche der Kleinen und von IFANT „Alice im Wunderland“ nach Motiven des Kinderbuchs von Lewis Carroll.

 

Das neue Jugend-Abo 12+ 2017/2018 zeigt von Michaela Obertscheider und Ensemble „Reinecke im Rampenlicht“, eine tierisch-komische Tragödie frei nach Goethe, inspiriert von William Shakespeare bringen IFANT „Was ihr wollt – was ich bin“ auf die Bühne, das Theater Jugendstil befasst sich in „Smack Cam“ mit Gewalt und Mobbing im Internet und das Maskentheater des Berliner Künstlerkollektivs zeigt das bizarre „Hotel Paradiso von Familie Flöz“, einen Alpen-Traum!

 

Beratung und Bestellung im Abo-Büro: Telefon: 01-50165-13303, email: nicole.laschitz@akzent.at,  www.akzent.at

(JT Juni 2017)

Fotos © eventpro, ifant, Archiv Theater Akzent, Sarmad Saedaddin

Kultur (er)leben-Abo im Theater Akzent

 

Ab der Saison 2017/2018 wird das Abo-Angebot im Theater Akzent, neben dem beliebten Kinder-Abo und 12+ Jugendabo, um ein weiteres für Erwachsene ergänzt.

„Die Vielfalt unseres Spielplans stellte mich bei der Programmierung eines Abonnements vor eine besondere Herausforderung … erwachsenes Publikum an das Haus zu binden - mit allen Vorteilen, die ein Abo mit sich bringt“, so Direktor Wolfgang Sturm.

 

Auf dem Programm stehen vier Abende, die unterschiedlichen Genres zugeordnet werden können und zum ersten Mal in Wien stattfinden - vom komödiantischen Klassiker, zeitgenössischen Autorenstück, international gefeierten Maskentheater bis zur musikalischen Lesung.

 

Gestartet wird am 14. November mit der trivialen Komödie für ernsthafte Leute von Oskar Wilde „Bunbury“ unter der Regie von Hubsi Kramar mit Stefano Bernardin und Lucy McEvil.

Am 20. Jänner zeigen Fritz Karl und das Streichquartett Sonare Linz Amerika in all seinen Facetten in „Ach, Amerika“ … vom Traum zur Wirklichkeit. Kritisch beleuchtet Fritz Karl den sogenannten Amerikanischen Traum und setzt dem die unverblümte Realität eines neuen Amerikas entgegen. Das Streichquartett Sonare Linz untermalt diese „Traumreise“ kongenial mit musikalischen Huldigungen von Gershwin bis Sinatra.

In einer zukunftsweisenden Komödie von Folke Braband werden am 22. Februar unter anderem Stefano Bernardin und Maddalena Noemi Hirschal unter der Regie von Hakon Hirzenberger in „Oliver 2.0“ auf der Bühne stehen und nach dem Fehler im System suchen. Gewagt vorausschauend wird der Mensch dem virtuellen, gläsernen und perfekt programmierten Subjekt gegenübergestellt. Doch ist der künstliche „Mensch“ wirklich der bessere?

Abschließend wird am 7. April erstmals in Österreich das international gefeierte Maskentheater des Berliner Künstlerkollektivs Familie Flöz mit ihrem „Hotel Paradiso“ zu sehen sein und einen AlpenTraum voll von schwarzem Humor, stürmischen Gefühlen und einem Hauch Melancholie zeigen. Ein spannendes Theaterexperiment mit sagenhafter Körperbeherrschung aufgeführt.

 

Abopreise gibt es um Euro 105/ 90/ 75 oder 60. Beratung und Bestellung im Abo-Büro: Telefon: 01-50165-13303| nicole.laschitz@akzent.at | www.akzent.at

 

Viel Vergnügen!

(JT Juni 2017)

Fotos: Bruno Klomfar, Mario Lang, Dorothee Falke, Christian Wind, Silke Meyer

Lotte Lenya legendär

 

In den Kammerspielen Wien singen und spielen unter der Regie von Torsten Fischer Sona MacDonald und Tonio Arango die „Lenya Story - Ein Liebeslied“. Details unter www.josefstadt.org

Die beiden Schauspieler/Sänger sind großartig in ihren Rollen - wer dieses Musik/Theatererlebnis versäumt - ja, dem kann man auch nicht helfen! Unbedingt anschauen!

"Surabaya-Johnny", die Rache-Vision der "Seeräuber-Jenny", der "alte Bilbao-Mond" und der "Moon of Alabama" ...  Generationen von Europäern und Amerikanern wies Lotte Lenya den "Weg in die nächste Whisky-Bar" mit diesen einstigen Gassenhauern.

Karoline Wilhelmine Charlotte Blamauer, aufgewachsen in der Ameisgasse im 14. Wiener Bezirk Penzing, Tochter eines Fiakerkutschers und einer Wäscherin, wird als Lotte Lenya die berühmteste Wiener Künstlerin des zwanzigsten Jahrhunderts.
Erste Theatererfahrungen sammelt sie in Zürich und in Berlin, wo sie dem Komponisten Kurt Weill begegnet - der Beginn einer unkonventionellen Lebens- und Liebesgeschichte. Nach einem Vorsingen bei Bertolt Brecht wird sie die legendäre Jenny der "Dreigroschenoper"-Uraufführung.
Im aufkommenden Nationalsozialismus und Antisemitismus werden Weill die Aufführungen seiner Werke verboten.  Das inzwischen geschiedene Paar wandert gemeinsam nach Amerika aus und heiratet ein zweites Mal. Weill arbeitet in Hollywood und am New Yorker Broadway. Nach seinem Tod lebt Lotte Lenya zurückgezogen, heiratet noch zweimal und feiert späte Triumphe als lesbische KGB-Agentin Rosa Klebb im James Bond-Film "Liebesgrüße aus Moskau"  und in der Uraufführung des Musicals "Cabaret" - die Rolle des Fräulein Schneider wurde für sie geschrieben, die Songs für sie komponiert.

 

Torsten Fischer und Herbert Schäfer (Bühne und Kostüme) haben ein flottes Stück geschrieben, das bestens zugeschnitten ist für die großartige intensiv aufspielende Sona MacDonald, die besser singt als Lenya es je getan hat – mal klirrend, mal rau, mal sexy. Tonio Arango ist MacDonald ein kongenialer Partner mit großer Wandelbarkeit in allen Männerrollen. Die Gosse, die Brecht und Weill mit leichten Mädchen und so manchem Gauner bevölkern, kann man förmlich spüren!

 

Karten gibt es im Online-Shop, telefonisch unter 01 42700-300 und an den Theaterkassen
werktags Mo bis Fr von 10.00 Uhr, Sa, So und Feiertag von 13.00 Uhr, jeweils bis zum Beginn der Abendvorstellung.

 

(JT 2017)
Fotocredit: Moritz Schell

 

Amüsante Figuren im Akademietheater

 

Regisseur Dieter Giesing inszeniert Yasmina Rezas „Bella Figura“ im Wiener Akademietheater mit einem großartig aufspielenden Starensemble (Bühne: Stéphane Laimé, Kostüme: Janina Audick, Musik: Jörg Gollasch, Video: Markus Lubej, Licht: Peter Bandl und Dramaturgie: Klaus Missbach). Kurzweilige 90 Minuten führt das Ensemble, das auch durchaus heikle Szenen bravourös meistert, durch die Abgründe und Geheimnisse des gutbürgerlichen Lebens. Eine Komödie, bei der die Fassade bröckelt, spielt zwischen Peinlichkeiten und Tragik.

 

Die alleinerziehende Mutter Andrea (Caroline Peters) sitzt im Auto, sie will nicht aussteigen, denn ihr Liebhaber, der Glasereiunternehmer Boris (Joachim Meyerhoff) hat gerade fatalerweise erwähnt, dass ihm das Restaurant am Meer von seiner Frau empfohlen wurde. Beim Wegfahren stößt Boris mit dem Wagen zurück und überfährt beinahe Yvonne (Kirsten Dene), die mit ihrem Sohn Eric (Roland Koch) und dessen Freundin Françoise (Sylvie Rohrer) in dem Lokal ihren Geburtstag feiern will. Ein unglückliches Band verknüpft sie alle miteinander, denn man kennt einander nämlich. Françoise ist die beste Freundin von Boris’ Frau, und ihr muss Boris jetzt irgendwie Andrea vorstellen. Er muss „Bella Figura“ machen und das einen ganzen Abend lang …

(Vorstellungstermine unter burgtheater.at)

 

(LT 2016)

Fotos © Reinhard Werner, Burgtheater