Louis Vuitton zeigt die Morozov Collection

 

Bis 22. Februar 2022 präsentiert die Fondation Louis Vuitton in Paris THE MOROZOV COLLECTION, eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen impressionistischer und moderner Kunst.


Als international bedeutendes Ereignis wird die Ausstellung 200 Meisterwerke aus der französischen und russischen Sammlung der Brüder Mikhaïl und Ivan Morozov zusammenführen.
Zu den präsentierten Künstler zählen französische Ikonen von 
Manet, Rodin, Monet, Pissarro, Lautrec, Renoir, Sisley, Cézanne, Gauguin, Van Gogh, Bonnard, Denis, Maillol, Matisse, Marquet, Vlaminck, Derain und Picasso, sowie russiche Werke von Repin, Vrubel, Korovin, Golovin, Serov, Larionov, Goncharova, Malevich, Mashkov, Konchalovsky, Utkin, Saryan oder Konenkov.

 

Seit der Entstehung der Sammlung um die Jahrhundertwende wird die gesamte Sammlung nun das erste Mal außerhalb von Russland gezeigt.

 

Weitere Informationen unter www.fondationlouisvuitton.fr

(JT Okt. 2021)

Fotos:

Valentin Sérov, Portrait du collectionneur de la peinture moderne russe et française Ivan Abramovitch Morozov , Moscou, 1910. Galerie Trétiakov, Moscou

Paul Gauguin, Eu haere ia oe (Où vas-tu ?) La Femme au fruit, Tahiti, 1893. Musée de l’Ermitage, Saint-Pétersbourg

Auguste Renoir, Portrait de Jeanne Samary ou La Rêverie, Paris, 1877. Musée d'Etat des Beaux-Arts

Pouchkine, Moscou

Die Grande Dame der Gegenwartskunst gastiert auf der Freyung

 

Das Bank Austria Kunstforum Wien widmet Rebecca Horn  bis 23. Jänner 2022 die erste umfassende Werkschau – kuratiert von Bettina M. Busse - seit knapp 30 Jahren in Österreich.

Horn zählt zu den außergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Generation.

Die Ausstellung zeigt wichtige Arbeiten ihres komplexen Œuvres, in dem sich poetische Fragilität, Zartheit und spielerische Leichtigkeit ebenso manifestieren wie Gewalt und Zerstörung und dessen Spektrum von frühen Performance-Dokumentationen bis hin zu aktuellen Installationen reicht. Der Fokus liegt dabei auf den Verflechtungen der unterschiedlichen Genres.

 

Die Ausstellung vereint eine Reihe von ikonischen Werken der Künstlerin aus internationalen namhaften Sammlungen: angefangen mit dem „Überströmer“ (1970) aus der Tate in London, „Der Pfauenmaschine“ (1981) aus dem Museum Ludwig in Köln, dem „Concert for Anarchy“ (1990), das auch in ihrem Spielfilm „Buster’s Bedroom“ (1990) eine wichtige Rolle spielt, bis zu großformatigen Werken und Installationen aus den 1980er- und 1990er-Jahren, wie „Dialog der Silberschaukeln“ (1979) aus dem Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen bis hin zu „High Moon“ (1991) aus dem Kunstmuseum Wolfsburg und „Blue Monday Strip“ (1993), das in der Ausstellung erstmalig außerhalb New Yorks zu sehen sein wird. Die raumeinnehmende Biennale-Arbeit „Concerto dei Sospiri“ (1997) bespielt als erste dreidimensionale Arbeit die Eingangshalle.

 

Weitere Informationen auf www.kunstforumwien.at – bitte beachten Sie auch die jeweils gültigen Corona-Besuchsregeln.

(JT Okt. 2021)

Fotos:

Ausstellungsansicht Rebecca Horn Bank Austria Kunstforum Wien, 2021 Foto: Gregor Titze/Bank Austria Kunstforum Wien © Rebecca Horn, Bildrecht Wien, 2021

Portrait Rebecca Horn Rebecca-Horn-Workshop © Gunter Lepkowsk

Rebecca Horn Concert for Anarchy, 1990 Konzertflügel, Hydraulikkolben und Kompressor 150 x 106 x

155,5 cm Sammlung Tate (London) Foto: Attilio Maranzano © Rebecca Horn, Bildrecht Wien, 2021

Dynamisch

 

Im Belvedere 21 in der Arsenalstraße 1, 1030 Wien, bringt die Ausstellung „Avantgarde und Gegenwart. Die Sammlung Belvedere von Lassnig bis Knebl“ bis 19. Februar 2023 - kuratiert von Luisa Ziaja - rund 140 historische und zeitgenössische Positionen in ein produktives Wechselspiel.

In sechs Erzählsträngen vermittelt die Schau Zugänge zur Kunst von den 1930er-Jahren bis heute.

Sie verfolgt bekannte sowie verborgene Spuren und stellt oft überraschende Verknüpfungen her.

Im Zusammenspiel von historischen Avantgarden und Gegenwart wird die Sammlung des Belvedere als dynamisches Gefüge erlebbar gemacht.

 

Die Ausstellung präsentiert eine hochkarätige Auswahl von Werken von Greta Freist, Friedensreich Hundertwasser, Maria Lassnig, Padhi Frieberger, Günter Brus, VALIE EXPORT, Heimo Zobernig, Elke Silvia Krystufek, Ashley Hans Scheirl und Jakob Lena Knebl.

Werke dieser und vieler anderer österreichischer Künstler befinden sich in der Sammlung des Belvedere und machen die Faszination des Bestandes aus dem 20. sowie dem 21. Jahrhundert aus.

Die Sammlung wird als ein dynamisches Gefüge von Konstellationen begriffen, das auf Kontinuitäten und Brüche, Relevanzen und Redundanzen hin befragt wird und ist Ausdruck vielfältiger Beziehungsgeflechte: zwischen Akteuren, Zeitschichten, Haltungen, Neu- und manchmal auch Gegenentwürfen.

 

Weitere Infos unter www.belvedere.at

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die aktuell gültigen Corona-Regeln.

(JT Sep. 2021)

Fotos:

Jakob Lena Knebl, Joan, 2019. Johannes Stoll, Belvedere, Wien / © Bildrecht, Wien 2021

Ashley Hans Scheirl, Neoliberal Surrealist, 2019. Johannes Stoll / Belvedere, Wien,

Courtesy Galerie Crone, Wien

Nilbar Güreş, How I met your Mom, 2017. Johannes Stoll / Belvedere, Wien

 

Meister des Primitivismus

 

Anlässlich seines 100. Todestages würdigt die ALBERTINA in Wien den Künstler Amedeo Modigliani (1884-1920) mit der Ausstellung „Modigliani. Revolution des Primitivismus“ bis 9. Jänner 2022 in der Propter Homines Halle, kuratiert von Marc Restellini und Gunhild Bauer.

 

Die eindrucksvolle Schau von über 120 Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen des mythenumrankten Italieners, führt die Besucher direkt in das Paris des frühen 20. Jahrhunderts: der Geburtsstätte der modernen Malerei. Sie geht über eine rein monografische Retrospektive hinaus, denn sie interessiert sich für Modiglianis Platz im brodelnden Kosmos der sogenannten primitivistischen Einflüsse im Herzen der Pariser Kunstszene.

Primitivismus wird als Stil- und Epochenbezeichnung gesehen, ähnlich den Stilbegriffen des Impressionismus oder Fauvismus und ungeachtet der Tatsache, dass oft die hohe Kunst von Monarchien – von jener der Khmer bis zu den Kunstwerken afrikanischer Königreiche und Stämme – die Inspirationsquelle für die westliche Kunst geboten hat. In Modiglianis gesamtem Œuvre lassen sich die Einflüsse der Kunst der verschiedensten Weltkulturen festmachen, denen er als junger Maler nach seiner Ankunft in der Kunstmetropole Paris im Louvre und im ethnografischen Museum begegnet und deren formale Reduktion auf das Wesentliche ihn so sehr beeindruckt.

 

Modigliani war in seinem viel zu kurzem Leben von Armut, Schicksalsschlägen, Drogenexzessen und schwerer Krankheit gebeutelt. Heute zählt der 1920 im Alter von nur 35 Jahren verstorbene Künstler zu den teuersten Künstlern der Geschichte, dessen Bilder dreistellige Millionenbeträge erzielen.

Retellini's Blick auf Modiglianis Schaffen und seine Beziehung zu anderen Künstlern nimmt Abstand von der dramatischen Geschichte, die häufig im Gedächtnis bleibt: die eines jungen Künstlers aus Livorno, der im Alter von elf Jahren an einer Rippenfellentzündung erkrankte, dann 1898 an Typhus und der sein ganzes Leben unter chronischer Tuberkulose litt - der Krankheit die ihn letztendlich dahinraffte. Seine junge Verlobte, Jeanne Hébuterne, Mutter der gemeinsamen Tochter Jeanne und zum zweiten Mal, im achten Monat, schwanger, folgte ihm zwei Tage später, indem sie sich das Leben nahm.

Die Ausstellung wirft ein neues Licht auf den Künstler: Aufgeklärt, inspiriert und umgeben von einem außergewöhnlichen Kreis talentierter Maler und Künstler, leistete er einen unschätzbaren und ganz individuellen Beitrag zur Kunstgeschichte, indem es ihm gelang, zwischen Antike und Moderne ebenso wie zwischen den verschiedenen Künsten selbst eine Brücke zu schlagen.

 

Die Schau wird mit besonderer Unterstützung des Musée national Picasso-Paris organisiert.

Weitere Informationen unter https://modigliani.albertina.at/

Bitte beachten Sie die pandemiebedingten Vorgaben für einen Besuch: www.albertina.at

(JT Sep. 2021)

Fotos:

Amedeo Modigliani. Sitzender Akt (Detail), 1917. Öl auf Leinwand. Royal Museum of Fine Arts Antwerp, www.artinflanders.be Foto: Rik Klein Gotink
Amedeo Modigliani. Jeanne Hébuterne, 1918. Öl auf Leinwand. ©Fonds de dotation Jonas Netter
Amedeo Modigliani. Liegender Akt, 1917. Öl auf Leinwand. © bpk / The Metropolitan Museum of Art,

New York

Blumenbilder

 

Die diplomierte Künstlerin Mag. Judith Schimany zeigt vom 29. September bis 12. Oktober 2021 ihre Einzelausstellung "Blumenreigen" im Palais Palffy am Josefsplatz in Wien.

Die 1955 in Graz geborene Künstlerin, Tochter der bekannten Frauenmalerin Dina Larot, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Anton Lehmden, wo sie 1977 mit Diplom abschloss.

 

Ursprünglich wollte Judith Schimany Mosaiktechnik studieren, hat dann 2 Jahre lang Akt gezeichnet und kam schließlich auf die Landschaftsmalerei. Die Künstlerin möchte den Betrachtern ihre persönliche Sicht der Natur mitteilen, möchte Dinge malen, die keinen Geldwert haben bzw. mit Konsum und Geld nichts zu tun haben.

In ihren Arbeiten sind Einflüsse der Wiener Biedermeierkunst sowie die berühmten Blumenporträts des Moritz Michael Daffinger oder die Landschaften des Rudolf von Alt erkennen.

 

Schimany ist vor allem für ihre verträumten Landschaften und zarten Blumenbilder, welche manchmal mit verwelkenden Blüten und Blätter einen morbiden Charme versprühen, bekannt. Darüberhinaus komponierte sie ihre eigenen Stilleben mit Fundstücken wie Steine, Muscheln oder Schneckenhäuser, die sie fotorealistisch zu Papier bzw. Leinwand bringt. Ihre Pinselführung ist präzise, oft linear und wird jedem noch so zarten Detail gerecht.

Ihre Aquarelle gestaltet sie schlicht. Es sind die nötige Spontanität, die Schnelligkeit, der Entschluss und das Wissen, dass jede Korrektur ausgeschlossen ist, welche dem Malen in Wasserfarben die unverwechselbare Spannung verleihen.

 

Weitere Infos: www.schimany.com

(JT Sep. 2021)

Foto© Judith Schimany Pfingstrose, Ausstellungshauptbild 2021

Hochkarätige Kunst im Leopold Museum

 

Erstmals präsentiert das Leopold Museum im Wiener Museumsquartier die der breiteren Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannte Sammlung Schedlmayer.

Auf Ebene -2 wird bis 20. Februar 2022 die Schau DIE SAMMLUNG SCHEDLMAYER. EINE ENTDECKUNG! Gezeigt.

 

In knapp drei Jahrzehnten trugen Hermi (1941–2018) und Fritz Schedlmayer (1939–2013) mit viel Leidenschaft eine hochkarätige Auswahl kunstgewerblicher Gegenstände und Werke der bildenden Kunst zusammen.

­Ihren Anfang nahm die Geschichte der Sammlung im Jahr 1989, als das österreichische Ehepaar die Villa Rothberger in Baden bei Wien erwarb. Das 1912 vom Architekten Otto Prutscher maßgeblich umgebaute und eingerichtete Haus ließen sie restaurieren, entdeckten den Facettenreichtum von Prutschers Wirken und wandten sich mit Elan und Akribie der Erforschung seines Lebens und Werks zu.

Ein weiteres Augenmerk des Sammlerpaares galt der bildenden Kunst. Die Schedlmayers erwarben her­ausragende Werke des deutschen Expressionismus von Karl Hofer, Christian Rohlfs, Max Pechstein oder etwa Ernst Ludwig Kirchner. Neben diesen fanden Gemälde von Vertreter der österreichischen Moderne wie Broncia Koller-Pinell, Jean Egger, Anton ­Kolig, Franz Wiegele und Anton Faistauer Eingang in die Sammlung.

 

Die Sammlung ist eine Entdeckung im Wiener MuseumsHerbst- und -Winter!

 

Weitere Informationen unter www.leopoldmuseum.org

Bitte beachten Sie die gültigen Besuchsregeln während der CoronaPandemie.

(JT Sep. 2021)

Fotos:

Ernst Ludwig Kirchner, Sitzende Frau vor einem Ofen (Erna), 1913 © Privatbesitz, Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger

Karl Hofer, Drei Mädchen am Fenster, 1939 © Privatbesitz, Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © Bildrecht, Wien 2021

Anton Faistauer, Damenbildnis, 1929 © Privatbesitz, Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger

ICH bin ICH

 

Die Albertina Modern am Wiener Karlsplatz zeigt im Untergeschoß bis 23. Jänner 2022 die Schau „Schiele und die Folgen“, kuratiert von Elisabeth Dutz.

Das Selbstbildnis gilt seit Jahrhunderten als jene Kunstgattung, die Einblicke in das eigene Ich erlaubt. Es ist das bildmäßige Äquivalent für das Psychogramm: die Autobiografie des Künstlers.

 

Ausgangspunkt dieser Ausstellung mit 115 Werken sind Egon Schieles bahnbrechende Körper- und Selbstbildnisse, die ihn als glücklosen, ausgestoßenen Künstler zeigen. Schiele löst sich von bildnerischen Traditionen und kommt zu einer theatralen Selbstinszenierung in Körpersprache, Gestik und Mimik. Schieles Selbstentblößung und Selbstthematisierungen – ein Bild des Elends in einem ausgemergelten Körper, rachitisch verkrümmt, mit verkrampften Extremitäten – und sein Rollenspiel als Kämpfer und Seher in selbstgewählter Armut sind nicht der Ausdruck persönlicher Kränkung oder einer sozialen Misere, sondern das Symbol der Entfremdung des Menschen von der Gesellschaft und der Religion. Sie sind eine Allegorie der Heimatlosigkeit des modernen Individuums. Sie verkörpern die dem Menschen innewohnende Verlassenheit.

 

Durch größtmögliche Schonungslosigkeit und Abwendung vom Schönheitskult der Secession in Wien um 1900 bereitet Schiele den Boden für nachfolgende Künstlergenerationen.

Seiner Neuinterpretation der Kunstgattung Selbstbildnis werden zwölf Künstler des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Georg Baselitz, Günter Brus, Adriana Czernin, Jim Dine, VALIE EXPORT, Elke Krystufek, Maria Lassnig, Karin Mack, Arnulf Rainer, Eva Schlegel, Cindy Sherman und Erwin Wurm erforschen in ihren Selbstporträts ebenfalls ihr tiefstes Inneres und blicken dabei hinter die Kulissen bloßer Selbstinszenierung.

 

Weitere Informationen – auch zu den pandemiebedingten Besuchsvorschriften – unter www.albertina.at/albertina-modern

(JT Sep. 2021)

Fotos:

Egon Schiele, Selbstbildnis mit herabgezogenem Augenlid, 1910, Kreide, Pinsel, Aquarell, Deckfarben auf braunem Packpapier, ALBERTINA, Wien
Jim Dine, On Ardmore Ave, 2009, Acryl, Kohle und Pastell auf Papier, Schenkung vom Künstler und Diana Michener © Bildrecht, Wien 2021
Georg Baselitz, 16.IV.06,, Tusche, Aquarell auf Papier, ALBERTINA, Wien – Dauerleihgabe der

Sammlung Viehof © Georg Baselitz, 2021

Kunst von Welt in der Sammlung des Belvedere

 

Das Belvedere stellt in der IM BLICK-Ausstellung über Kunst von Welt bis 27. März 2022 im Oberen Belvedere drei bislang wenig gezeigte Werke seiner Sammlung vor – gemalt von Pionieren der modernen Malerei ihrer Herkunftsländer: Raden Saleh, Osman Hamdi Bey und Hakob Hovnatanyan.

Mit
dieser Ausstellung wird ein multiperspektivischer Blick auf das historische Schaffen von Künstlern an den Schnittstellen unterschiedlicher Kulturen geworfen. Saleh, Hamdi Bey und Hovnatanyan sind bislang kaum gewürdigte Künstler an der Schwelle zur Moderne.
Im Fokus stehen die drei großformatigen Bilder 
Kämpfende Tiger über der Leiche eines Javaners (Saleh), Über den Koran meditierend (Hamdi Bey) und Naser ad-Din, der Schah von Persien (Hovnatanyan). Die Werke gelangten kurz nach ihrer Entstehung nach Wien. Seitdem im Bestand von Wiener Museen (zunächst des Kunsthistorischen Museums, später des Belvedere), waren sie die meiste Zeit in Depots untergebracht.
Dennoch sind sie museale Hauptwerke bedeutender Künstler, deren Biografien ebenso spannend sind wie ihre Bilder. Gemeinsam ist ihnen, dass sie mit ihrem Schaffen die vermeintlichen Grenzen zwischen den Kulturen ihrer Herkunftsländer und Europas aufbrachen.
Ihre Einordnung in den Kanon eurozentristisch geprägter Kunstgeschichte fällt bis heute schwer. Im Kunsthandel erzielen Werke der drei Künstler mittlerweile Millionenbeträge.

Die Reihe IM BLICK stellt das Schaffen der drei Persönlichkeiten näher vor und leuchtet die Hintergründe ihrer Arbeiten aus. Ein spezielles Augenmerk gilt dabei der Ausprägung künstlerischen Wirkens zwischen europäischen und asiatischen Kulturtraditionen.

 

Weitere Infos unter www.belvedere.at

(JT Sep. 2021)

Fotos: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

Osman Hamdi Bey, Über den Koran meditierend, 1902

Hakob Hovnatanyan, Nāser ad-Din, der Schah von Persien, um 1860

Saleh Ben Jaggia Raden, Kämpfende Tiger über der Leiche eines Javaners, 1870

Puristisch

 

Die Kunsthalle Krems zeigt bis 1. November 2021 die Ausstellung Christian Helwing. (B)EAST! - kuratiert von Andreas Hoffer.

Mit seinen orts- und raumabhängigen Schwarz-Weiß-Installationen geht der deutsche Künstler auf architektonische Eigenschaften der Dominikanerkirche und des Oberlichtsaals der Kunsthalle ein.

 

Christian Helwing lässt die säkularisierte Dominikanerkirche durch eine Installation mit weißen und schwarzen Vorhängen und Teppichen zum Teil seines Kunstwerks werden. Es entsteht ein neues, puristisches Raumgebilde, das es im Begehen zu erfahren gilt.

Für die Installation im Oberlichtsaal verbindet Helwing die beiden diversen Orte der Kunsthalle durch das Aufstellen einer Skulptur von Andreas Krimmer. Die Figur des Erzengel Michael schuf Krimmer 1688 für die Mariensäule vor der Dominikanerkirche, bei der heute eine Replik steht.

Auf dem Körnerplatz vor der Dominikanerkirche verhüllt Helwing mit einem schwarzen Kasten die Replik der Krimmer-Skulptur um auf ihre Absenz zu verweisen. Das Original dieser dynamisch bewegten Skulptur wird in die Kunsthalle transferiert und in ein schwarz-weißes Raumgefüge integriert, das die Betrachter völlig einfängt.

Der strenge „White Cube“ des Oberlichtsaals gerät in Bewegung, wird zu einem Raum, den man durchgehen muss. Helwing thematisiert damit auch die Neu-Kontextualisierung einer barocken Skulptur in ein zeitgenössisches Umfeld.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung, den Tickets und den Corona-Auflagen für einen Besuch unter www.kunsthalle.at

(JT Sep. 2021)

Foto: Christian Helwing, Modell für Dominikanerkirche, 2020

© Christian Helwing, VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Wir lieben Katzen!

 

Bis zum 30. Oktober 2021 gibt es in der Galerie der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier die Ausstellung „Cartoons über Katzen“ zu sehen – bei freiem Eintritt Dienstag bis Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr.

Katzen
sind unwiderstehlich: Mit ihren tapsigen Bewegungen, großen Augen und dem flauschigen Fell erobern sie unsere Herzen im Sturm. Verschmust sind sie auch, aber nur solange sie Lust haben, denn jedes Pfotentier ist ein Jäger und mag gern alleine sein – außer sie sind hungrig und wollen jetzt ihre Streicheleinheit haben oder ein Schläfchen halten.

 

Zur Ausstellung mit den komischen Bildern von Bernd Ertl, Bettina Bexte, Dan Piraro, Daniel Jokesch, Heike Drewelow, HUSE, Leonard Riegel, Lisa Semrad, Lo Graf von Blickensdorf, Markus Grolik, Matrattel, Michael Dufek, Miriam Wurster, Oliver Ottitsch, Rudi Hurzlmeier, Schilling & Blum, Tex Rubinowitz, Uwe Krumbiegel und vielen mehr ist ein Katalog erschienen.

Weitere Infos unter www.komischekuenste.com

(JT Aug. 2021)

Fotos: HUSE/Plan, Martin Zak/Pflaster, Michael Dufek/Katzen verstehen

Unlearning Racism

 

Re:Present ist ein Ausstellungsprojekt des Calle Libre Street-Art-Festivals in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien bis 11. Februar 2022. Aktivisten und Künstler unter anderem aus der Street Art Szene wurden eingeladen, in den imperialen Räumlichkeiten des Weltmuseums Wien künstlerisch Stellung zu Themen wie Rassismus, Kolonialismus und Eigen- sowie Fremddarstellungen/ Repräsentationen zu beziehen.
 
Die Kooperation zwischen Calle Libre und dem Weltmuseum Wien setzt sich zum Ziel, einen offenen Dialog und eine kritische Selbstreflexion zu Sammlungskontexten im Museum zu ermöglichen. Sie möchte dazu beitragen, durch einen bewussteren Umgang mit unserer Vergangenheit und Gegenwart die Zukunft der Gesellschaft verantwortungsvoll mitzugestalten.

Die teilweise direkt an den Wänden der Ausstellungsräume entstehenden Werke schaffen Verbindungen zu weiteren Arbeiten im öffentlichen Raum, die 2021 und in den letzten Jahren im Rahmen des Calle Libre Festivals geschaffen wurden. Im Weltmuseum Wien werden elf künstlerische Positionen von internationalen Künstlern und Fotografen zu sehen sein. Insbesondere zielen die Kunstwerke darauf ab, einen ehrlichen Dialog zu schwierigen Themen in- und außerhalb des Museums zu fördern.

Die 8. Ausgabe des Calle Libre Festivals findet von 2. bis 8. August 2021 in Wien statt.

 

Weitere Infos zum Besuch unter https://www.weltmuseumwien.at/ausstellungen/represent/

(JT Juli 2021)

Fotos:

Mahir Jahmal. They don’t care about us! © Mahir Jahmal

Stinkfish / Ho Chi Minh Girl, 2018 © Ernst Hilger 

Modern sein heißt, das Ungewohnte zu proklamieren

 

Anlässlich seines 100. Geburtstages widmet das Leopold Museum Wien einem der bedeutendsten österreichischen Bildhauer und Zeichner, Josef Pillhofer (1921–2010), eine mehr als 180 Exponate umfassende Retrospektive und stellt sein Schaffen in einen Dialog mit Protagonisten der Bildhauerei der Moderne wie Edgar Degas, Auguste Rodin, Aristide Maillol, Wilhelm Lehmbruck, Henri Laurens, Alberto Giacometti, Joannis Avramidis oder Fritz Wotruba.

Die Schau „Josef Pillhofer. Im Dialog mit Cézanne, Giacometti, Picasso, Rodin ...“ ist

bis 10. Oktober 2021, kuratiert von Hans-Peter Wipplinger, auf Ebene -1 zu sehen.

 

Pillhofers künstlerisches Schaffen erstreckte sich über mehr als ein halbes Jahrhundert und wirkt auf die Betrachter wie die Quintessenz der Skulptur der Moderne unter Berücksichtigung der Pionierleistungen vormoderner Erneuerer. In Folge einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Werk internationaler Vorbilder gelang Pillhofer die Entwicklung einer eigenständigen Formensprache auf dem Weg zur Abstraktion.

 

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die gültigen CoronaSicherheitsbestimmungen im Museum.

Weitere Informationen unter www.leopoldmuseum.org

(JT Juli 2021)

Bilder:

JOSEF PILLHOFER Kopf, um 1963 Tusche auf Papier | 35,7 × 31,4 cm Sammlung Dolezal Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © Bildrecht Wien, 2021

Josef Pillhofer in seinem Atelier in der Böcklinstraße, um 1952 Fotografie | 18 × 23,7 cm Archiv Atelier Josef Pillhofer

Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © Helmut Baar/Imagno/picturedesk.com

JOSEF PILLHOFER Sitzende nach links, Paris, 1950 Tusche auf Papier | 29,5 × 20,8

cm Concordia Privatstiftung Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger © Bildrecht Wien, 2021 

 

Das Sein des Menschen

 

Das Belvedere 21 zeigt bis 24. Oktober 2021 die Ausstellung „LOIS WEINBERGER – Basics“, kuratiert von Severin Dünser.

 

Lois Weinberger (1947–2020) zog aus einem Tiroler Bauernhof aus um vom Kunstschmied und Schlosser zum Schauspieler und schließlich zum bildenden Künstler zu werden.

Seine Sozialisation erfolgte vor dem Hintergrund der 68er-Bewegung und in Zeiten eines kulturellen Umbruchs. Er bahnte sich in seiner Arbeit zwischen Minimal Art, Land Art, Wiener Gruppe, Surrealismus und Jungen Wilden seinen eigenen Weg einer Konzeptkunst.

In seinem künstlerischen Werk behandelte er existenzielle Fragen zum Verhältnis von Mensch und Welt: Was begründet unser Sein? Welche Bedeutung haben kulturelle Prägung, persönliche und familiäre Geschichte, geografische Gegebenheiten? Welche Auswirkungen hat die Entfremdung von der Natur? Sind Kultur und Natur überhaupt ein Gegensatzpaar? Können wir unser Sein außerhalb der Natur denken?

Ab den 1990er-Jahren prägte er den Diskurs über das Verhältnis von Natur und Kultur wesentlich mit, seine künstlerische Praxis bezeichnete er als poetische Feldarbeit.

 

Das Belvedere 21 präsentiert mit Basics die letzte Ausstellung, für die Lois Weinberger noch bis kurz vor seinem unerwarteten Tod im April 2020 eine Auswahl von Arbeiten und Texten zusammengestellt hat. Mehr als einhundert Werke von den 1970er-Jahren bis 2020 sind im Innen- und Außenraum des Museums zu sehen, fast alle davon erstmals in Wien.

Die Ausstellung des zweifachen documenta-Teilnehmers erstreckt sich über das Erdgeschoss sowie den Skulpturengarten des Belvedere 21 und umfasst Arbeiten auf Papier, Fotografien, Skulpturen und Objekte, Malerei, zwei Videos sowie sechs Installationen im Außenbereich.

Sie ist nicht als Retrospektive angelegt, auch wenn Arbeiten aus den letzten Jahrzehnten versammelt sind.

 

Besuch vorbehaltlich der aktuellen Veranstaltungsverordnung.

Weitere Informationen unter www.belvedere.at

(JT Juli 2021)

Fotos:

Lois Weinberger, Bischof, 2003 – 2019, © Studio Lois Weinberger

Lois Weinberger, Home Voodoo I, 2004, Foto: Paris Tsitsos © Studio Lois Weinberger

Lois Weinberger, Green Man, 2020, Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

Courtesy alle: Studio Lois Weinberger und Galerie Krinzinger Wien

Menschen im Zentrum

 

Die ALBERTINA widmet Franz Hubmann (1914–2007), einem der wichtigsten österreichischen Bildjournalisten der Nachkriegszeit, eine monografische Ausstellung, kuratiert von Dr. Anna Hanreich.

Franz Hubmann. Künstlerporträts Die Schenkung Helmut Klewan“ ist bis 10. Oktober 2021 in den Tietze Galleries zu sehen und konzentriert sich auf Hubmanns Künstlerporträts, die einen zentralen Teil seines Werkes bilden.

 

Die gezeigten Arbeiten stammen aus der Sammlung des ehemaligen Galeristen Helmut Klewan. In ihren wesentlichen Zügen wird diese schrittweise als Schenkung in den Besitz der ALBERTINA übergehen.

Hubmann wurde ab den 1950er-Jahren durch seine Reportagen bekannt. Als Hauptfotograf der 1954 gegründeten Kulturzeitschrift magnum prägte er das Erscheinungsbild dieses Magazins, für das er bis 1963 arbeitete, maßgeblich. In seinen einflussreichen Bildstrecken rückte er mit wachem Blick den Menschen ins Zentrum. Bis zu seinem Tod schuf er ein äußerst facettenreiches Œuvre, das nicht nur ein visuelles Zeugnis der Alltags-, Kultur- und Gesellschaftsgeschichte Österreichs ablegt, sondern in zahlreichen Porträt-, Architektur-, und Landschaftsaufnahmen auch den Blick über die Landesgrenzen richtet und sich ins kollektive Bildgedächtnis einprägte.

 

Weitere Infos zur Ausstellung und zu den CoronaBesuchsregeln unter www.albertina.at

(JT Juli 2021)

Fotos:

Pablo Picasso in seiner Villa „La Californie“ bei Cannes, 1957
Silbergelatineabzug
ALBERTINA, Wien – Schenkung Sammlung Helmut Klewan
© Franz Hubmann | Imagno | picturedesk.com
Im Atelier der Bildhauerin Germaine Richier, 1956
Silbergelatineabzug
ALBERTINA, Wien – Schenkung Sammlung Helmut Klewan
© Franz Hubmann | Imagno | picturedesk.com
Georges Braque (1882-1963), 1957
Silbergelatineabzug
ALBERTINA, Wien – Schenkung Sammlung Helmut Klewan

© Franz Hubmann | Imagno | picturedesk.com

Die Steiermark in Wien

 

Erstmals gastiert die STEIERMARK SCHAU in Wien am Heldenplatz bis 31. Oktober 2021 und präsentiert sich in einem 800 Quadratmeter großen mobilen Pavillon, der von Alexander Kada als weithin sichtbare Lichtinstallation gestaltet wurde. Die durchgehend digital produzierten künstlerischen Filmbeiträge sind auf einer eigens gestalteten Website auf www.steiermarkschau.at online zu erleben und sorgen auch während des Lockdowns für ein ansprechendes Ausstellungserlebnis.

Kuratorin Astrid Kury hat für die 50 Meter lange Panorama-Leinwand 24 Beiträge von insgesamt 78 Kunstschaffenden ausgewählt, die steirische Landschaften erforschen und einen neuen Blick auf Vertrautes ermöglichen. Die Filmbeiträge zeigen außergewöhnliche Panoramabilder der aktuellen Steiermark in einer monumentalen Rundumsicht. Besucher blicken in der imposanten Installation auf Mur, Erzberg, Spielbergring, Fichtenwälder, Moore, Geschäftsportale, Sozialeinrichtungen und Grenzlandschaften und erleben die Zugfahrt von Wien nach Graz aus künstlerischer Sicht.

Die Filme zeigen den Facettenreichtum der Steiermark als Tourismusdestination, Wirtschafts-, Innovations- und Forschungsstandort, Naturjuwel und lebendigen Kulturschauplatz. Zusätzlich erweitern filmische Wissensbeiträge sowie „Stimmen zur Steiermark“ das Bild dieses Bundeslandes.

 

Mit der ersten STEIERMARK SCHAU wird unter der Ägide des Universalmuseums Joanneum ein inhaltlicher Bogen zwischen der Vergangenheit und Zukunft des Landes gespannt. Unter dem Titel „was war“ präsentiert das Museum für Geschichte historische Räume und Landschaften, wobei das Wechselspiel zwischen Mensch und Natur im Mittelpunkt steht. Das Volkskundemuseum zeigt die Schau „wie es ist. Welten – Wandel – Perspektiven“, in der es aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Fragestellungen auf den Grund geht. Im Kunsthaus Graz ist „was sein wird. Von der Zukunft zu den Zukünften“ zu sehen; eine Betrachtung zahlreicher Zukunftsmöglichkeiten in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.

Die mobile Kunsthalle wird im Anschluss an Wien in Hartberg, Spielberg, Schladming und Bad Radkersburg zu sehen sein.

 

Weitere Informationen auf www.steiermarkschau.at

(JT April 2021)

Fotos: Steiermark Schau 

Die Pariser Kommune

 

Wenn der Lockdown zu Ende ist und Museen wieder öffnen, hat auch das Museum „Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof“ in 1190 Wien; Waschsalon Nr. 2; Karl-Marx-Hof, Halteraugasse 7, Neues zu bieten.
Neben den regelmässigen Sonntagsführungen durch den Karl-Marx-Hof offeriert die Führungs-Reihe „Aussendienst“ an jedem ersten Sonntag des Monats interessante Stadtspaziergänge durch ausgewählte Wiener Gemeindebauten.

Und eine neue Sonderausstellung bis 27. Februar 2022 erinnert an die Pariser Kommune:

VIVE LA COMMUNE - Die erste „Diktatur des Proletariats“.

 

Am 18. März 1871, vor 150 Jahren, gelangt erstmals in einer Millionenstadt das Proletariat an die Macht – und hält sich dort für 72 Tage.

Der Waschsalon Karl-Marx-Hof zeigt eine Sonderausstellung über die Pariser Kommune, die zwar regelmäßig zitiert, aber selten thematisiert wird: Ihre Entstehungsgeschichte, ihr Bemühen um eine Neugestaltung von Arbeit und Produktion, ihre fortschrittlichen Ansätze in der Fürsorge- und Bildungsarbeit – und auch ihr furioses Scheitern in einem schrecklichen Blutbad.

Ihre Errungenschaften muten vor 150 Jahren geradezu revolutionär an: Die Pariser Kommune begrenzt die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden, kommunalisiert die Arbeitsvermittlung, legt Mindestlöhne fest und schafft erste Ansätze einer betrieblichen Selbstverwaltung. Sie erlässt ausstehende Mieten, führt einen Pensionsanspruch für die Witwen- und Waisen von gefallenen Nationalgardisten ein und gründet Waisenhäuser.

Im Bereich der Bildung eröffnet die Kommune Berufsschulen für Burschen und Mädchen, führt den Gratisunterricht ein und gleicht die Gehälter von Männern und Frauen an. Auf die Trennung von Kirche und Staat folgt schließlich auch die Säkularisierung der Bildungs- und Krankenpflegeeinrichtungen.

 

Den einen dienen die Pariser Kommune und das Schlagwort von der „Diktatur des Proletariats“ als teuflisches Schreckgespenst, den anderen als leuchtendes Vorbild. Und das bis heute. So verwundert es auch nicht, dass das vom britischen Streetart-Künstler Banksy für die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch gestiftete Schiff nach Louise Michel benannt wurde, einer der zentralen Persönlichkeiten der Pariser Kommune.

 

Kontakt und Infos unter Tel.: 0664 88540888, Email an info@dasrotewien-waschsalon.at

www.dasrotewien-waschsalon.at

(JT 2021)

Plakat "Grand Panorama" © Bibliothèque nationale de France